Schweinchen gehören nicht ins Bett! – II

Oben in seinem Zimmer angekommen, lässt er mich direkt wieder in der Mitte des Raumes knien.
Er ist nur sprälich beleuchtet, so dass ich nicht sehen kann, was er dort vermutlich vorbereitet hat.
Erneut betrachtet mich der Captain von allen Seiten ausgiebig. Greift mich ein wenig ab, was aber immer wieder ins Streicheln hinüber geht.
„Ich verlasse den Raum nicht eine Sekunde. Ich bin die ganze Zeit bei dir. Wenn du mir das Zeichen gibst, hol ich dich sofort aus der Situation heraus. Ehrenwort!“ sagt er sanft und legt mir vorsichtig die Augenbinde an. Ich atme schwer ein und aus. Zärtlich küsst er mich ein letztes Mal, bevor er mir den Ballgag anlegt. Uff, ausgerechnet den Großen, sodass ich direkt anfange zu sabbern.
Der Captain lacht. Vielleicht einwenig gehässig, aber ich weiß auch, wie sehr er es genießt und wie sehr es ihn erregt, wenn ich sabbere.

Am Gürtel ziehend führt er mich durch Zimmer. Zwischendurch klatscht er immer wieder mit der bloßen Hand auf meinem Hintern oder greift nach meinen Brüsten, um sie kräftig zu kneten. Einmal zucke ich kurz zusammen, woraufhin ich mir direkt eine Ohrfeige einfange. Autsch.
Dann zieht er mich zu seiner Werkbank und lässt mich darüber beugen. Ich spüre das rauhe Holz an meinem nackten Körper, wie es an meine Brüsten reibt. Mit Seilen bindet er meine Arme und Beine locker fest.
EIne ganze Weile passiert gar nichts. Ich spüre nur seine Blicke und sein Grinsen auf meiner Haut, bis er sich schließlich räuspert. „Besser ist du hälst schön still, kleines Schweinchen! Du willst nicht, dass ich von vorne anfangen muss.“ Er beginnt ein wenig mit dem Plug in meinem Arsch zu spielen, bevor er ihn hinauszieht. Erneut beginnt der Captain meinen Hintern abzugreifen. Schlägt ihn. Massiert ihn. Er brummt zufrieden.

Kurz darauf spüre ich einen dumpfen, harten Schlag. Autsch! Mit einem Holzpaddel beginnt er meinen Hintern zu bearbeiten. Schon nach wenigen Schlägen gewöhne ich mich daran und halte die 15 Schläge fast problemlos aus. Anschließend streichelt er mich ein wenig, bevor er nach etwas Neuem greift.
Der Flogger. Ich merke dies zuvor, da er einfach nicht viel bei mir auslöst. 15 Mal lässt er auch diesen über meinen Körper tanzen.
Auch hier folgt wieder anschließendes Streicheln.
Dieses Spiel von 15 Mal schlagen, streicheln, schlagen, streicheln…. spielt er noch mit der Gerte, einem Gürtel, dem Rohrstock und der Military Edge (purer Hass das Teil!). Bereits beim Rohrstock verdrücke ich die ersten Tränen und kann kaum noch still halten. Letztere gab mir dann vollkommen den Rest.
Mein Kopf ist mittlerweile schon lange völlig frei. Mein Hintern glüht. Ich winde mich unter jedem Schlag. Heule, sabbere. Gleichzeitig bin ich aber auch sowas von nass.
13..14..15.. endlich legt er dieses verdammte Mistdingen weg. Fast schon liebevoll kümmert sich um meinen Arsch. Fährt zärtlich die Striemen mit den Fingerkuppen entlang. Er genießt es. Auch ich genieße es und komme langsam wieder zur Ruhe.

Lange hält diese aber nicht, denn ich spüre schon bald, wie der Captain sich gierig mit seinem Schwanz in meinem Arsch hinein drängt. Langsam aber kräftig stößt er immer wieder zu. Erhöht das Tempo und wird auch immer härter. Ich stöhne , winde mich und quietsche auf. „Ja, quiek du nur kleines Schwein“ bringt er selbst unter heftigem Stöhnen hervor, während er mich weiter benutzt. Hemmungslos.
Es dauert auch gar nicht lange und der Captain kommt. gierig pumpt er sein ganzes Sperma in mich.
Einen Moment hält er inne, bevor er sich aus mir herauszieht und anschließend meinen Arsch mit dem Schweineplug wieder verschließt und die Fesseln löst. Mit gekonntem Griff an dem Gürtel um meinen Hals richtet er mich auf. „Denk nicht, dass es schon vorbei ist, “ flüstert er drohend in mein Ohr und führt mich zum Balken, an welchem er mich wieder locker festbindent. Die Hände über meinen Kopf gebunden. Ich atme schwer. Direkt darauf spüre ich seine Hände auf meinem Körper. Erforschend. Forsch. Wieder abgreifend.
Dieses Mal widmet er sich aber vor allem meinen Brüsten. Knetet sie hart. Schlägt sie und spielt intensiv mit meinen Nippeln. Er genießt es die Klammern wieder klingen zu lassen. „Dann werden wir mein kleines dreckiges Schweinchen mal zum Quieken und Klingeln bringen!“ lacht er mit diesem fiesen sadistischen Unterton in seiner Stimme. Nur wenige Sekunden später spüre ich die Gerte , wie sie hart meine Titten trifft. Ich stöhne auf. Damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Genußvoll macht er weiter, bringt die Glöckchen zum Klingeln und mich zum stöhnen. Erst als er zum Rohrstock wechselt beginne ich zu quietschen. „Genau so!“ raunt er mir ins Ohr „Quiek für mich kleine Sau!“
Seine Hand greift an meinem hals und drückt direkt zu. Raubt mir so den Atem. Ich ringe nach Luft.
Kurz darauf lässt er wieder locker , nur um kurz darauf erneut zu zugreifen. Er genießt dieses Spiel.
Unerwartet schiebt er mir plötzlich drei Finger in die nasse Pussy und fingert mich hart und schnell, so dass ich binnen weniger Sekunden komme. Natürlich lässt er mich gar nicht mehr zur Ruhe kommen, denn er hält bereits den magic Wand im Anschlag. Diesen presst er direkt auf meine Clit, schiebt die regulierung direkt auf die höchste Stufe.
Am liebsten würde ich Aufschreien.
Zum Glück hindert mich der Knebel daran. Ich winde mich und stöhen unkontrolliert. Zittere und zucke immer wieder zusammen. Während der Speichel auf meinen Titten tropft, läuft mir mein Saft an den nackten Beinen hinunter. Rücksichtslos treibt der Captain mich von einem Orgasmus in den Nächsten.
Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten, als er mich endlich los bindet.

Erschöpft falle ich vor ihm auf den Boden. „Noch bist du nicht fertig kleines Schwein!“ Der Captain kniet sich hinter mir, greift mich und schiebt mich direkt in die gewünschte Position. Dann stößt er zu. Tief. Hart. Feste. Immer und immer wieder. Er nimmt sich das, was ihm zu steht. Was ihm gehört. Dabei zieht er den Gürtel um meinen Hals immer strammer. Ich rigne nach Luft. Beginne wieder zu heulen.
Das gibt dem Captain den Rest. Zwei Mal stößt er noch hart zu, bevor er sich in mir ergießt. Oh Gott!
Endlich lässt er locker. Befreit mich vom Knebel und Augenbinde. Schwer atme ich auf.
Mittlerweile steht der Captain vor mir. Lässt mich knien. Seine Handgreift unte rmeinem Kinn. Intensiv und ausgiebig betrachtet er mein verheultes Gesicht. Leckt eine Träne ab.
Die darauf folgenden Ohrfeigen treffen mich hart.
Ich spüre, dass ich völlig am Ende bin, denn ich beginne direkt wieder zu heulen, wodurch der Schwanz des Captains wieder hart wird. Rücksichtslos schiebt er diesen in meinem Mund. Stößt immer tiefer in meinen Rachen. Er benutzt meinen Hals. Ich hingegen würge, sabbere und heule unkontrolliert.
Endlich zieht er ihn hinaus. Direkt vor meinen Augen wichst er seinen Schwanz, bis er mir ins Gesicht spritzt. Mit seinem Schwanz verreibt er das ganze Sperma. Als ich zu ihm hinauf blicke, grinst er und ich beginne sofort seinen Schwanz wieder sauber zu lecken. „Brav!“

Am liebsten würde ich mich jetzt fallen lassen. Den kühlen Boden spüren. Zur Ruhe kommen.
Fehlanzeige.
Mit festem Griff dirigiert er mich wieder auf allen Vieren. Dieses Mal schiebt er das Vibro_Ei in meine Fotze und stellt auch dieses direkt auf die höchste Stufe. Er genießt den Anblick sichtlich. Erbarmungslos lässt er mich erneut kommen. Und erneut. Ich bettle und flehe ihn an aufzuhören. Jedoch schüttelt er nur den Kopf.
Ich bin am Rande des Wahnsinnst angelangt.
Während meines, vermutlich, vierten Orgasmus spüre ich, wie der warme Urinstrahl des Captains meinen Körper trifft. Dies gibt mir nun wirklich den Rest. Erniedrigt, zitternd und heulend lasse ich mich fallen. Erschöpft drücke ich meinen Körper auf den kühlen Boden.

Mein Captain ist sofort bei mir. Entfernt Ei, Gürtel, Klammern und Plug, um mich anschließend direkt in seine Arme zu schließen. Liebevoll beruhigt er mich. Ist für mich da. Fängt mich auf und flüstert mir ins Ohr, wie stolz er auf mich ist und wie sehr er mich liebt. Nachdem ich mich etwas beruhigt habe, gibt er mir ein wenig Zuckerwasser zu trinken und hält mich fest, bis ich langsam wieder da bin.
Auf wackeligen Beinen führt er mich hinunter ins Badezimmer, wo wir gemeinsam duschen. Voller Liebe wäscht er meinen geschundenen Körper und wickelt mich später in ein warmes, flauschiges Handtuch ein.
Ich atme sehr schwer auf, als er mir den Kringelschwanz-Plug wieder einsetzt. „Du bist halt mein kleines Schweinchen.“ flüstert er und küsst meine Stirn.

Gemeinsam gehen wir hinauf ins Schlafzimmer.
Doch als ich ins Bett klettern will, schüttelt er nur mit dem Kopf. „Hast du schonmal ein Schweinchen im Bett schlafen sehen? Raus da! Hier ist dein Platz!“ Er verweist auf eine Decke auf dem Fußboden vor seiner Bettseite. Ich seuftze auf und nehme kurz darauf dort Platz. Echt jetzt?
Netterweise reicht er mir Kissen und eine Decke, während er selbst ins Bett steigt und das Licht löscht. Mit einer Hand streichelt mich in den Schlaf…

Erst mitten in der Nacht werde ich wach, ewil ich spüre wie er mir vorsichtig den Plug entfernt. Schließlich zieht er mich hoch zu dich ins Bett. Direkt in seine Arme. Meinen Kopf auf seine Brust gelegt und eng aneinander gekuschelt liegen wir da. Sanft küsst er meine Stirn und flüstert „Ich liebe dich mein Hexchen“ bevor wir wieder einschlafen.

Schweinchen gehören nicht ins Bett! – I

Wer mich kennt, bzw. wer mir auf Twitter folgt weiß, dass ich dem sog. Petplay nicht abgeneigt bin. Richtung Kitten, wenn es mal etwas schmusiger und verspielter sein darf, oder eben Schweinchen, für derbere, härtere und erniedrigendere Dinge.
Und nein, KV und Vomit sind unumstoßbare Tabus. Außerdem, und das möchte ich noch betonen, hat mein Pigplay absolut nicht mit dieser sog. Docett-Richtung zu tun. Schlachtungsfantasien bzw. diesbezügliche Rollenspiele o.Ä. sind ebenso absolut nicht unsere Welt.
Auch keine übermäßige Fütterungsfantasien. Ich bekomme dann wohl mal mein Essen in einem Napf serviert, jedoch auch hier nur das Übliche in üblichen Mengen.
In unserem Pigplay geht es eher um gröbere Behandlung und Demütigung. Vielleicht auch mal eine Grenze zu erweitern bzw. zu übertreten. Hier möchte ich erwähnen, dass alles was zwischen mir und dem Captain geschieht, immer im Konsens ist. Beidseitig. Wir reden regelmäßig darüber, kennen uns sehr gut und vor allem existiert ein unendliches und blindes Vertrauen zwischen uns. Ansonsten könnte ich mich ihm auch gar nicht so komplett unterwerfen. Kurz gesagt, wir sind ein hervorragendes, eingespieltes Team. Außerdem haben wir zur Not immer noch ein Safeword bzw. eine Geste, die sofort alles abbricht und mich aus der Situation holt.


Nach dem gemeinsamen Abendessen verabschiedet sich der Captain noch einmal in sein Zimmer. Er müsse leider noch etwas wichtiges für die Uni erledigen. Eigentlich erhoffte ich ja einen gemütlichen gemeinsamen Abend, aber was soll man daran ändern? Während er also in seinem Zimmer lernt, liege ich, frisch geduscht, und warm eingemummelt im Wohnzimmer auf dem Sofa und lese. Zwischendruch höre ich es über mir rumpeln (sein Zimmer ist der Dachboden), aber eigentlich bin ich sehr in meiner Lektüre vertieft. So ist es halt oft bei mir. Wenn der Captain mich nicht fesselt, tut dies ein Buch. (hahaha..Sorry!)

Ich bekomme also gar nicht mit, dass der Captain mittlerweile in der Türe steht und mich beobachtet.
Erst, als er sich räuspert zucke ich zusammen. „Hexchen!“ spricht der Captain “ Ich wusste gar nicht, dass kleine Schweinchen lesen können und auf dem Sofa dürfen?!?! Runter da!“ Schon in der nächsten Sekunde steht er bei mir, packt mir in den Nacken und zieht mich runter vom Sofa. Direkt vor ihm auf alle Viere. Kräftig klatscht seine Hand auf meinem Arsch. „Ausziehen!“ befiehlt er mir in einem Ton, der mich wissen lässt, dass es besser ist mich nicht der Anweisung zu widersetzen.
Hastig streife ich mir die KLeidung ab und knie mich wieder hin. Mit einem Fingerzeig deutet er mir an, dass ich zu ihm in die Mitte des Raumes kommen soll. Auf allen Vieren krieche ich zu ihm.
„Arsch raus!“ Ich strecke ihm meinen Hintern entgegen. Weiterhin kniend.
Langsam dreht er seine Runde um mich. Betrachtet mich von allen Seiten aus den verschiedensten Blickwinkeln. Zufrieden brummt er, bevor er beginnt mich abzugreifen. Seine Berührungen sind hart und grob. Er greift meine Titten ab, knetet sie und zieht an den Nippeln. Es tut weh und ich quietsche auf. Sofort fange ich mir zwei kräftige Ohrfeigen ein. „Halt still du kleines dreckiges Schweinchen!“ Unbeirrt setzt der Captain seine „Inspektion“ fort und greift nun auch meinen Bauch, meine Schenkel und natürlich meinen Arsch und meine Fotze ab. Er schlägt, knetet und versenkt immer wieder mal den einen oder anderen Finger in meine Löcher, bis er beginnt mich langsam anal zu dehnen, so dass er bereits nach kurzer Zeit den Pigtail-Plug problemlos hinein schieben kann. „Brave sau!“ lobt er mich und tätschelt mir den Kopf, bevor er sich wieder erneut meinem Körper widmet.
Hart fingert er meine Pussy. „Wie ekelig nass udn notgeil du Sau schon wieder bist!“ kommentiert er seine nassen Finger. Diese wischt er sich ungeniert in meinem gesicht ab, wo er meinen eigenen Saft nun verteilt. Noch einmal greift er mit seinen Fingern in meine Fotze, um sie erneut nass zu machen. Dieses Mal schmiert er mir alles grinsend auf meine Lippen. Ich kann mich selbst direkt schmecken. Seine Finger beginnen sich dazwischen zu schieben, direkt in meinem Mund. Immer mehr öffne ich diese. genüßlich lässt er mich an seinen Fingern saugen und lutschen, während er mir diese immer tiefer in den Hals schiebt. Ich muss würgen, der Captain jedoch hört nich auf sondern, fickt so meinen Hals und Mund eine Weile.
Mit seiner großen Hand zieht er meinen Mund auseinander. Seine Augen fixieren Meine, während er ganz langsam und genüßlich in meinen Mund hinein spuckt. Uff.
Ich schlucke und bekomme daraufhin direkt eine kräftige Ohrfeige. Aua! Die ersten Tränen steigen mir kurzerhand in die Augen. Er jedoch blickt grinsend auf mich herab und öffnet seine Hose.
Ohne Vorwarnung schiebt er mir seinen bereits harten Schwanz tief in den Rachen. Ich verschlucke mich und muss würgen. Kurz lässt er mich zu Atem kommen, bevor er immer wieder zu stößt. Mit seinen Händen in meinem Haar gekrallt fickt er meinen Hals. Immer mal wieder muss ich würgen. Außerdem sabbere ich unkontrolliert, so dass mein Speichel nicht nur auf seinen Schwanz und Eier tropft, sondern an meinen Mundwinkeln hinunter auf die Titten und auf den Boden. „Drecksau!“ flüstert er unter Stöhnem und fickt meinen Hals weiter.
Kurz bevor er kommt, zieht er ihn heraus und spritzt vor mir auf dem Boden ab. „Ups,“ lacht er fies und drückt meinGesicht direkt in den Spermafleck. „Los! Auflecken!“
Es kostet mich ein wenig Überwindung, aber ich lecke es gehorsam auf.
„Brav!“ raunt er mir zu und hält mir seinen Schwanz hin. Liebevoll lecke ich ihn sauber und sauge ein wenig an ihm.

Nachdem der Captain sich wieder angezogen hat, spricht er: “ So, ich möchte jertzt einen Film gucken!“ Also startet er Netflix, wählt seinen Film aus und lässt sich aufs Sofa fallen. Natürlich möchte ich zu ihm auf die Couch kletterm, wovon er mich direkt wieder hinunter schubst. „Schweinchen gehören auf dem Boden!“ ist seine knappe Antwort. Ich blicke ihn an. Netterweise legt er eine Decke auf den Boden, auf der ich dann Platz nehmen durfte. Sehr gnädig!
Der Film läuft eine ganze Weile, als er ihn mittendrin pausiert und den Raum verlässt. Ich warte, da ich keine andere Anweisung erhielt.
Nach einiger Zeit betritt der Captain unser Wohnzimmer wieder. Mit Chips und Cola untrer dem Arm und zwei Näpfe in der Hand. Diese stellt er direkt vor mir ab, füllt in dem Einen Cola und in dem Anderen ein par Chips. Anschließend macht er es sich wieder auf dem Sofa gemütlich, um den Film weiter zu gucken.
Es ist, für mich, wirklich erniedrigend aus den Näpfen zu essen und zu trinken. Er hingegen genießt er sehr und tätschelt ab und zu den Kopf oder meinen nackten Körper. Dabei ist er sehr bedacht immer wieder neues Getränk nach zu schenken und mich zum trinken aufzufordern.

Irgendwann ist auch dieser Film zu Ende und ich muss dringend zur Toilette. Obwohl es für uns absolut untypisch ist, habe ich das Gefühl, dass ich ihn besser um Erlaubnis fragen sollte. Dies tue ich auch und, als hätte ich es geahnt, verbietet er es mir. Mistkerl!
Stattdessen greift er mir in die Haare und dirigiert mich so wieder in die Mitte des Zimmers. Dieses Mal lässt er mich, mich auf den Rücken legen. Grinsend beugt er sich über mich. Greift nach meinen Brüsten und massiert sie kräftig. Auch die Nippel lässt er nicht aus. Kneifen, drehen, ziehen.
Ich winde mich und stöhne leise. Der Captain weiß sehr gut, dass er mich so in den Wahnsinn treiben kann.
Ein kurzer Griff in die Spielzeugkiste neben dem Sofa genügt und wenige Augenblicke später, setzt er die Glöckchen-Klammern auf meine Nippel. Fies kichernd schnipsst er diese immer wieder an und lässt sie klingeln.
MIt einem erneuten Griff in die besagte Kiste zieht er einen großen Dildo heraus. Ohne groß ab zu warten schiebt er mir diesen komplett in die Pussy und stößt dabei kräftig zu. Ich stöhne laut auf. Meine Blase fühlt sich dabei so an, als würde sie gleich platzen. Da hilft auch kein Bitten und Betteln.
Fast rücksichtslos fickt er mich mit dem Spielzeug, während er mit der anderen Hand Druck auf meinen Bauch und Unterleib ausübt.
Ich winsele. Flehe ihn an. Es hilft nichts. Stattdessen fickt er mich nur noch härter und auch den Druck erhöht er. Ich halte es kaum noch aus. Das kann er doch nicht machen!
Dann, für einen kurzen Moment, schließe ich meine Augen und lasse mich komplet fallen.
Ich komme.
So heftig, dass ich den Druck auf meiner Blase nicht mehr standhalten kann und lasse laufen.
Der Captain lacht zufrieden während ich am liebsten im Erdbogen versinken würde. Komplett erniedrigt.
„Du ekeliges, notgeiles Schweinchen!“ flüstert er mir zu, bevor er mich innig küsst.
Ein wenig betrachtet er mich noch, wie ich da liege. Schließlich zieht er mich beiseite, reicht mit etwas um mich ein wenig sauber zu machen, und wischt die Pfütze auf dem Boden schnell selbst weg.

„Komm her!“ heischt mich an „Du kleines Dreckstück hast gar nicht gefragt, ob du kommen darfst!“
Der Captain steht mittlerweile hinter mir und ich höre nur, wie er den Gürtel aus seiner Hose zieht. Ich lausche und halte die Luft kurz an. Sekunden später trifft mich der erste Schlag. Eine ganze Weile bearbeitet er so meinen Arsch und auch meinen Rücken mit seinem Gürtel.Gequält stöhne und winde ich mich. Verdrücke sogar die eine oder andere Träne. Er hingegen, hört nicht auf.
Ich spüre sein Grinsen in meinem Nacken, als er die Schläge endlich einstellt. Den Gürtel legt er mir um den Hals und zieht zu. „Mitkommen!“ befiehlt mir der Captain und führt mich am Gürtel hinaus aus dem Wohnzimmer und hinauf in sein Zimmer…



Fortsetzung folgt..

Der Schakal – oder meine ersten Schritte im BDSM

Ich war 16, als ich meine ersten Schritte im BDSM machte.
Er war exakt doppelt so alt wie ich und wenn ich jetzt, mit einer viel erwachseneren Sicht auf die Dinge, hätte es auch verdammt gefährlich werden können. Man sieht dies als Jugendlicher nun leider nicht und heute bin ich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, ohne, dass mir etwas Ernstes, außer ein wenig Herzschmerz, geschehen ist.
Von dieser Erfahrung habe ich bisher niemanden, außer J. und dem Captain, so ausführlich berichtet. Warum? Weil es leichtsinnig war und es passte halt nicht.
Nun aber mal ganz von vorn..




Ich war, wie gesagt, 16 und noch mit meinem ersten Freund zusammen. Naja, mehr oder weniger, aber das ist eben eine andere Geschichte. Mit ihm hatte ich meinen ersten Sex. Da war ich 15, fast 16. Von Anfang an fehlte mir etwas dabei. Konnte aber auch nicht sagen, was es genau war. Irgendwie langweilte mich der Sex mit ihm. Lag es vielleicht daran, dass wir nur selten miteinander schliefen, weil er bereits Sekunden nach wenig Berührung kam, und wenn es dann doch mal klappte, war es ein kurzes Rein-und-Raus-Spiel? Oder lag es einfach daran, dass wir beide noch sehr unerfahren waren? Schließlich hatten wir beide unser erstes Mal miteinander. Ich weiß es nicht. Fakt ist, es fehlte mir etwas. Da er ein wenig „speziell“ war, konnte ich mit ihm auch nie wirklich darüber sprechen ohne einen heftigen Streit zu provozieren.
Sex wurde also eher so eine Pflichtveranstaltung für mich, damit er Ruhe gab.

Dann stieß der Schakal in meinem Leben.
Naja, auch das nicht direkt. Eigentlich „kannte“ ich ihn schon seit meinem 14. Lebensjahr. Kennen ist hier echt übertrieben, denn persönlich waren wir uns bis dato noch nicht begegnet. Wir chatteten und telefonierten viel. Fast täglich. Bei unseren Gesprächen tauschten wir uns aus und er brachte mir mir viele Dinge über ein Thema (nichts Sexuelles!), was uns beide interessierte bei.
Aber wer war der Schakal?
Der Schakal war 16 Jahre älter, verheiratet und wohnte im Süden Deutschlands, wo er eine kleine Firma hatte. Kennengelernt hatten wir uns online. Damals meldete ich mich in einem Forum an, zu einem Thema was mich sehr neugierig machte. Da ich 14 und das Forum aber erst ab 16 war, eigentlich waren dort auch alle viel älter und Jüngere waren auch gar nicht gern gesehen. Dies erfuhr ich aber erst später.
Jedenfalls wollte ich unbedingt Mitglied werden und meldete mich, nach der ersten Ablehnung, erneut an, worauf hin mich der Admin des Board, der Schakal, privat anschrieb, um mir zu erklären, dass er mich einfach nicht freischalten kann. Schade. Ich wollte da wirklich unbedingt Mitglied werden, in der Hoffnung mehr zum Thema zu lernen. Die meisten Webseiten waren wirklich murks und überhaupt. Manchmal will ich einfach mit dem Kopf durch die Wand.
Eine ganze Weile schrieben wir hin und her. Wir unterhielten uns ganz normal und ich versuchte ihn wirklich zu zeigen, dass ich trotz meines Alters, ehrliches, erwachsenes Interesse habe und kein alberner Teenager (hahahaha) bin. Tatsächlich konnte ich ihn überzeugen und er schaltete mich frei. Erst nur für ein par Bereiche, später dann auch für alle Bereiche.
Auch die Mitglieder waren zwar erst skeptisch, akzeptierten mich dann aber doch irgendwann. Mit einigen wenigen habe ich sogar heute noch Kontakt. Es ging halt um Etwas, was mir damals, sowie heute, unheimlich am Herzen liegt und ein wichtiger Teil von mir ist.

Mit dem Schakal hielt ich auch weiterhin außerhalb des Forum Kontakt. Wir chatteten fast täglich (erinnert sich noch jemand an ICQ?). Später stiegen wir dann auf SMSen und Telefonieren um.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass unser Kontakt niemals in irgendeiner sexuellen Richtung driftete. Es gab wahrlich genug anderes zu bequatschen.
So im Nachinein betrachtet, ist es schon ein bisschen seltsam, wie sich eine 14-Jährige und ein 30-Jähriger so „anfreunden“ konnten. Damals kam ich mir selbst einfach nur unheimlich cool und erwachsen vor.
Ich erzählte aber niemanden davon.
Meinen Eltern und den meisten Freunden erzählte ich von einer gleichaltrigen Chatbekanntschaft. Es gab keine großartigen Fragen und so lange ich mich an gewisse Regeln hielt, ließen meine Eltern mich auch machen. Niemand, weder meine Freunde noch meine Familie wussten Genaueres. Nicht einmal mein damaliger Freund.

Eine ganze Weile nach meinem 16 Geburtstag rutschten unsere Gespräche dann doch langsam in eine sexuelle Richtung ab. Ich würde nicht sagen, dass es irgendwie geplant war, es entwickelte sich einfach. Es war auch die Zeit, in der ich begann meine Sexualität zu entdecken. Ich war einfach neugierig.
Irgendwie weiß ich auch gar nicht mehr wann und wie wir in diese Richtung rutschten. Es ging soweit, dass wir tatsächlich auch immer öfters Telefonsex hatten. Für mich war das alles sehr aufregend, denn er malte mir Bilder in meinen Kopf, die mich schier wahnsinnig werden ließen vor Erregung.
An ein persönliches Treffen war trotz allem nicht zu denken. Von keiner Seite aus. Gründe dafür bzw. dagegen gab es zu genüge.

Irgendwann im Sommer wurde ein Forumtreffen über ein verlängertes Wochenende anvisiert und geplant. Ich wollte unbedingt daran teilnehmen. Meine Eltern waren, was zumindest heute sehr verständlich ist, absolut dagegen. Alleine schonmal gar nicht. Mein Freund war an dem Wochenende mit seiner Mama im Urlaub, den hätte ich garantiert nicht mit dahin genommen. Meine beste Freundin war ebenso minderjährig und wusste auch gar nichts davon. Der Wolf, zu dem Zeitpunkt bereits mein bester Freund, wusste auch nichts genaues davon. Aber dann gab es noch J.
J. war die Tochter von Freunden meiner Eltern. Sie war bereits 21 und wir waren ziemlich gut befreundet. Wir unternahmen öfters was zusammen, da wir ein par ähnliche Interessen hatte und sie nahm mich auch auf das eine oder andere Konzert oder auf einen Diskothekenbesuch mit. Zu dem Zeitpunkt war ich eher sehr im Gothic/Grufti Bereich unterwegs.
Meine Eltern vertrauten J und wenn sie mich begleitet, dann durfte ich auch mit zum Treffen.
J. willigte sofort ein. Da ich wirklich das Forumküken war, war es für alle Teilnehmenden in Ordnung, wenn ich jemanden mitbrachte. J. war wirklich die beste Wahl, denn ich vertraute ihr. Sie war offen, locker und verstand mich.
(J. war wirklich ein ganz besonderer Mensch, der mich auch sehr geprägt hat. Für mich war sie so etwas wie eine große Schwester. Noch immer fehlt sie mir sehr und ich denke oft an sie. Vor 12 Jahren verstarb sie an Krebs und hinterließ eine große Lücke…)

Das große Forentreffen rückte näher und ich konnte es kaum erwarten, dass J mich mit ihrem Auto von der Schule abholte und wir los konnten. Ich war mächtig aufgeregt. So sehr, dass mir sogar den Eifersuchtsstreit mit meinem Freund egal war. Die Vorfreude auf dieses Wochenende war riesig. Ein par Workshops waren geplant, gemeinsame Unternehmungen und vor allem das persönliche Kennen lernen. Ich freute mich auf die Anderen und vor allem auf den Schakal. Schließlich hatten wir beide auch heimlich etwas geplant.

Das Treffen war fantastisch. Sympahische Menschen, die mich, trotz meines Alters, gut aufnahmen. Insgesamt waren wir so cirka 15 Personen. Drei Bungalows wurden angemietet und wir 5 „Frauen“ bezogen eins, welches alle liebevoll die „Hexenhütte“ nannten. Wie gesagt, es war ein tolles, informatives und spaßiges Treffen, worauf ich jetzt nicht eingehen werde. Auch wenn es mich in gewisser Weise bis heute auf einer positiven Art beeinflusste, tut es hier nichts zur Sache.
Das, was wirklich zur sache beiträgt, waren die heimlichen Treffen mit dem Schakal.

Als wir uns, nach über 2 Jahren schreiben und telefonieren, das erste Mal gegen über standen, war es als wäre es das Normalste von Welt. So, als würden wir uns schon ewig kennen.
Schon im Vorein hatten wir ein wenig was geplant und fanden immer mal wieder Zeiten, um und heimlich und alleine zu treffen. Mal draußen, wenn alle mit verschiedenen Workshops o.Ä. beschäftigt waren, mal haben wir uns heimlich nachts getroffen und einmal haben wir „versehentlich“ die Gruppe beim Wandern verloren. Kommt vor.
An diesem Wochenende jedenfalls, hatten wir Sex. Viel Sex.
Sex, der sogar mir gefiehl und.. ich kann es nicht beschreiben, denn es löste irgendwas in mir aus. Es war einfach so ganz anders wie ich ihn mit meinem Freund kannte. Der Schakal war anfänglich super vorsichtig und zärtlich, doch ziemlich schnell entwickelte sich eine andere Dynamik, die weit weg von dem war, was ich so kannte. Es war viel wilders, leidenschaftlicher und vor allem aufregender. Manchmal hatten wir nicht viel zeitlichen Spielraum und so kam es auch schon mal vor, dass er mich draußen gegen eine Mauer drückte und fickte.
Ja, er fickte mich. Ich genoß es.
Manchmal war er sogar etwas gröber dabei, rückte mich so zurecht, wie er es haben wollte, packte mich und nahm mich einfach. Es war großartig. Weit weg von all dem Blümchensex.
Die ersten Klappse auf meinem Hintern, sie waren wirklich nicht feste, waren trotzdem befremdlich. Aber irgendwie auch sehr erregend. Zwischen unseren „Treffen“ konnte ich es immer kaum erwarten seine Hände auf meinem Körper zu spüren. Wahnsinn.
Nach dem Sex nahm er mich immer in den Arm und war sehr bemüht, dass es mir gut ging. Er war unheimlich liebevoll, obwohl der Sex doch sehr wild war.

Leider endet auch das schönste Treffen irgendwann. So auch dieses. Der Kontakt zum Schakal bliebt weiterhin sehr innig bestehten. Genau so wie vorher auch. Bloß, dass wir planten und wieder und wenn möglich auch regelmäßig zu sehen. Er wollte Dinge mit mir ausprobieren, die mir bereits beim erzählen unheimliche Gänsehaut und Kopfkino bescherten.

Ich muss an dieser Stelle sagen, dass mir BDSM und die verschiedenen Praktiken in einem gewissen Rahmen bereits bekannt waren. Aber eben nur theoretisch. Ich war ein neugieriger Mensch und hatte Internet. Außerdem erzählte mir J. ein wenig davon, dass sie auslebte.
Es war auch die Zeit, in der ich das erste Mal die Geschichte der O las. J. lieh mir damals das Buch. (Später schenkte sie es mir sogar mit einer Widmung. Ich halte es sehr in Ehren, denn es gehört zu den zwei Dingen, die mir, neben vielen Erinnerungen, von ihr geblieben sind) Heute gehört es einfach zu meinen Lieblingsbüchern. Nichtmal wegen dem Bezug zum BDSM sondern einfach wegen der Geschichte an sich.
Naja, jedenfalls war mir BDSM ein Begriff. Trotzdem konnte ich nicht viel damit anfangen und es war auch eher befremdlich. Manchmal erschrak ich sogar. Ich erschrak vor meinen eigenen Gedanken. Denn diese ersten zarten gedanken ans ausgeliefert und gefesselt sein und nach seinen Wünschen benutzt zu werden, machten mich sehr an. Auch Gedanken an leichte Schmerzen, Klemmen und Wachs fanden ihren Platz. Manchmal verstand ich es und vor allem mich nicht mehr wirklich.
Der Sex mit meinem freund brachte mir gar nichts. Es fehlte was und war eben nur noch eine Pflichtveranstaltung, die ich über mich ergehen ließ. Es waren ja nur maximal 2 Minuten und ein gespielter Orgasmus von mir. Wie erwähnt, darüber reden ging auch nicht und eigentlich wollte ich die Beziehung auch beenden. Aufgrund emotionaler Erpressung seinerseits und fehlender Kraft meinerseits blieben wir zusammen.

Fakt war, dass ich den Schakal wieder sah. Zwei Monate nach unserem ersten Kennenlernen. Er nahm sich ein kleines Hotelzimmer in meiner Nähe und ich besuchte ihn dort. Blieb sogar über Nacht. Meine Eltern dachten ich wäre bei J. und nur sie wusste, wo ich wirklich war.
An diesem Wochenende machte ich auch meine ersten BDSM/DS Erfahrungen, ohne es überhaupt richtig zu begreifen. Es entwickelte sich einfach. Egal was er tat, der Schakal war wirklich behutsam. Immer wieder wollte er wissen, wie es mir geht und ob noch alles in Ordnung ist. Auch danach war er immer äußerst „bemutternt“ und kümmerte sich liebevoll um mich. Ich verstand zu dem Zeitpunkt gar nicht warum er so fürsorglich war, heute weiß ich wichtig es war und auch immer noch ist.
Was waren denn nun meine ersten Erfahrungen?
Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht mehr ganz genau. So viel prasselte auf mich ein. Gleichzeitig wollte ich auch so viel ausprobieren, sodass mich der Schakal bremsen musste. Ich erinnere mich aber noch gut an das Paddel und die Gerte, die die erstenStriemen auf meinem Hintern hinterließ. An das Kerzenwachs und an die Seile. Vor allem aber an seine Berührungen, die immer fester und bestimmender wurden.

Nach diesem Treffen trafen wir uns noch ein paar Mal und immer wieder steigerten wir uns. Natürlich sprachen wir auch immer sehr offen und ausgiebig über alles, obwohl es mir unheimlich schwer fiel. Es war einfach wichtig.
Mit dem Schakal lernte ich also nicht nur meine submissive sondern auch meine masochistische Seite kennen. Was anfänglich noch sehr befremdlich und erschreckend wirkte, wurde langsam immer mehr zu einem Teil meines Lebens bzw. meiner Sexualität.

Idiotischerweise verliebte ich mich ihn ihm.
Was ich ihm heute immer noch negativ vorhalte, war, dass er mich in gewisser Weise auch an sich band. Oft genug erzählte er mir, wie sehr er mich lieben würde und dass er bald seine Frau verlassen würde. Wenn ich 18 bin holt er mich zu sich. Bla bla bla bla. Eben alles, was ein naiver Teenager so glaubt.
Ich fiel darauf hinein und verliebte mich sehr.
Der Kontakt wurde irgendwann immer weniger. Es war die Zeit in der sich seine Frau von ihm trennte und die Scheidung wollte. Er hatte viel um die Ohren und hatte keine Zeit mehr für mich, sodass der Kontakt einfach ganz endete.
Ich war am Boden zerstört und stand kurz vorm druchdrehen. Mein Leben war eh chaotisch mittlerweile. Der Wolf, den ich liebte und der vor allem mein bester Freund war, war weg. Mein Freund war einfach nur der Horror und ich fand keine Möglichkeit endlich Schluß zu machen. Und dann war auch noch der Schakal weg. Schrecklich.
Den Kontakt zum Schakal suchte ich immer wieder, aber es ergab sich einfach nichts. Das Forum war schon längst geschloßen, weil er einfach keine Zeit mehr hatte und keiner wusste so wirklich wo der Schakal hin ist. Niemand hatte Kontakt und er war wie vom Boden verschluckt.
Immer wieder dachte ich an ihm.
Heute kann ich sagen, dass er zu den Männern gehörte, die mich sehr prägten und die ein kleines Stück meines Herzens für immer mitnahmen.


Wie das Leben eben so spielt, hält es manchmal verrückte Zufälle für einen bereit.
So traf ich, einige Jahre später, eine alte Forenbekannte am Dortmunder HBF wieder. Da sie noch Zeit hatte, setzten wir uns in einem Café und quatschten ein wenig. Ich erfuhr, dass sie auf dem Weg zum Schakal ist, der mittlerweile im Norden Deutschlands lebte. Ui.
Sie sollte ihm bitte schöne Grüße ausrichten.
Bevor wir uns daraufhin verabschiedeten, tauschten wir noch Nummern aus, um in Kontakt zu bleiben.

Es vergingen ein par Tage, als ich plötzlich einen unerwarteten Anruf erhielt. Es war der Schakal. Damit hatte ich jetzt echt nicht gerechnet. Wir telefonierten lange und sprachen über die Vergangenheit. Schnell waren wir uns einig, dass wir uns einfach wiedersehen müssen.
Schon zwei Wochen später trafen wir uns erneut in dem Hotel, in dem wir und Jahre zu vor immer trafen.
Die Bergrüßung, als ich das Zimmer betrat, werde ich vermutlich nie vergessen. Dieser Griff an meinem Hals, dieser fordernde Kuss und dann der Befehl mich auszuziehen. Ich gehorchte.

Wir sahen uns wieder regelmäßiger und genoßen die gemeinsame Zeit.
Es war fast wie früher. Sogar die Gefühle waren wieder da. Aber dieses Mal waren sie ehrlich. Auch von seiner Seite aus. Wir versuchten es also auch als Paar. Meinen Urlaub verbrachte ich bei ihm.
Long Story Short: Es klappte nicht und hielt bloß ein halbes Jahr. Der Altersunterschied und die Entfernung war zu groß. Und mit unserer Beziehung zerbrach auch unser Ds.
Sogar den Kontakt legten wir wieder für einige Zeit auf Eis.


Mittlerweile haben wir wieder Kontakt. Schon seit einigem Jahren. Alles rein freundschlaftlich. Er ist wieder verheiratet und lebt in Ungarn mit seiner Frau und kümmert sich um Straßenhunde bzw. deren Vermittlung.
2019 trafen wir uns, nach vielen Jahren des Nicht-Sehens, wieder. Es war toll. Blieb aber auf einer rein platonischen Weise.
Auch wenn er keinen großen Platz mehr in meinem Leben einnimmt, möchte ich ihn nicht missen. Außerdem bleibt er für immer und Ewig jemand ganz Besonderes in meinem Leben, denn er zeigte mir eine ganz neue Welt.



Bitte haltet mir meine damalige Navität nicht vor. Ich weiß, mittlerweile, sehr gut, was alles hätte passieren können. Das war sehr dumm von mir und ich hatte wirklich Glück.
Und ja, es war auch absolut arschlochhaft von mir, dass ich mich nicht von meinem Freund getrennt habte. Aber, wie oben und bereits in der Geschichte mit dem Wolf erwähnt, war es nicht ganz so einfach. Mein damaliger Freund erpresste mich einfach emotional, und so konnte ich die Beziehung einfach nicht beenden. Diese Kraft fand ich erst viel später..

Verbranntes Essen, kalte Pizza und Katzengejammer

Den Kastenwagentypen „date“ ich eigentlich schon seit Juni. Kennen, zumindest flüchtig, tun wir uns schon seit Schulzeiten. Was eigentlich eine reine Fick- bzw. Oralsexaffäre werden sollte, ist schnell zu einer sehr engen und innigen Freundschaft geworden. Eine Freundschaft mit dem gewissen Extra.
So ist das eben manchmal. Man lernt sich besser kennen und stellt fest, dass man auch sonst auf einer Wellenlänge schwimmt. Dazu kommt dann noch eine hohe sexuelle Anziehungskraft. Und das, obwohl ich doch doch gar nicht sein Typ bin. Nunja.

Letztens hatten wir festgestellt, dass wir noch nie ein richtiges „Date“ hatten. Schneller, spontaner Sex. Abende/Konzerte mit Freunden, die man quasi gemeinsam verließ. Gemeinsame Zeit mit meinem Captain. Aber so richtig geplant und nur wir beide kam so tatsächlich noch gar nicht vor.
Das der Captain letztes Wochenende mit Freunden unterwegs war, spielte uns gut in die Karten. Wir verabredeten uns für ein gemütliches Treffen bei ihm zu Hause. Kochen, Filme, Musik und Sex.


Viel zu früh holte mich der Kastenwagentyp ab. Ich stand nämlich noch halb fertig im Badezimmer. Da musste er eben mit einem Kaffee auf mich warten. Selbst Schuld. Da ich aber nicht ganz so fies bin, beeilte ich mich auch ein bisschen und twitterte nur ein kleines bisschen.
Mit einem kurzen Einkaufszwischenstopp kamen wir dann doch schnell los und landeten bei ihm zu Hause.

Erst, als seien Wohnungstür ins Schloß fiel, zog er mich an sich ran und küsste mich lange und innig. „Schön, dass du da bist, Lieblingshexchen!“ flüsterte er in mein Ohr.
Es gibt tatsächlich nur wenige Menschen und Orte, bei denen bzw. wo ich mich direkt wohlfühle und meine Schüchternheit vergesse. Ich brauche oft eine gewisse Anlaufzeit bis ich warm werde. Vor alllem, wenn ich bei jeman anderem Zuhause bin. Ganz egal, ob ich dort schon öfters war und auch egal, ob ich die Person schon Ewigkeiten kenne.
Der Kastenwagentyp gehört nicht dazu. Bei ihm fühlt es sich direkt normal an. Quasi, wie ein zweite Zuhause. Das ist schön. Macht dann auch vieles einfacher. Aber ich schweife ab..
Jedenfalls war unsere Laune ausgezeichnet. Wir freuten und beide sehr auf unsere gemeinsame Zeit.

Im Hintergrund dudelte irgendeine Mittelalterrockplaylist. Musik verbindet. Viel vernahmen wir jedoch nicht davon. Wir schnatterten und lachten beim gemeinsamen Kochen. Eine schöne bunte Gemüsepfanne mit Reis und Hühnchen sollte es werden. Ziemlich planlos würfelten wir das Gemüse zusammen. Alberten herum. Zwischendurch küssten und umarmten wir uns immer wieder. Die Stimmung war ausgelassen. Ich glaube, dass ich den Kastenwagentyp bisher noch nicht so locker und ausgelassen erlebt habe. Er sah auch kein bisschen mehr nach verschrecktem Eichhörnchen aus. Ein Zeichen, dass er wirklich entspannt ist.
Unser Gemüse brutzelte in Ruhe vor sich hin, als er mich in sein Wohnzimmer schob, um mir seine neuste Errungenschaft, eine neue Akustikgitarre, zu zeigen. Natürlich musste er mir diese auch sofort vorführen.
Kennt ihr dieses Funkeln in den Augen, wenn jemand etwas macht, für das er mit ganzem Herzen brennt? Es gibt fast nichts Schöneres. Bei ihm tritt dieses Phänomen immer auf, wenn es um Musik geht. Den dies ist wirklich seine größte Liebe und Leidenschaft. Ich finde das unheimlich schön und sexy zu gleich.
Ich musste ihn einfach küssen. Jetzt! Und das tat ich auch. Diesmal zog ich ihn an mich heran und küsste ihn lange und leidenschaftlich. Er ging direkt darauf ein. Wild küssend begannen wir und gegenseitig auszuziehen. Die Klamotten flogen förmlich durch die Gegen. In diesem Moment wollten wir uns einfach nur noch spüren. Nackt. Haut an Haut. Seine Hände überall an meinem Körper und Meine überall an Seinem. Gierige Küsse wurden ausgetauscht, während er mich zum Sofa dirigierte. Er beugte mich so über die Lehne, dass der direkt von hinten in mich hinein stoßen konnte. Ich stöhnte auf.
Das Verlangen war groß. Bei beiden. Immer wieder stieß er zu. Griff mit einer Hand in meinem Haaar. Fickte mich immer härter und fester. Es dauerte gar nicht lange und ich kam. Laut stöhnend. Feste ins Polster gekrallt.
Seine Stöße wurden langsamer, dafür aber tief und hart. Dann kam er. Stöhnend spritze er tief in mir ab. Oh Gott! Eine ganze Zeit lang verweilten wir so. Seine Arme von hinten um mich geschlungen. Die Nähe genießend.
Langsam normalisierten sich auch unsere Sinne und somit nahmen wir auch den beißenden Geruch war, der aus der Küche kam. FUCK! Das Essen!

Man mag es wirklich kaum glauben, aber wir hatten es auf dem Herd vergessen. Rein in die Küche, Fenster auf und retten, was zu retten war. Long Story short, da war nichts mehr zu retten. Verdammt! Sehr ärgerlich. Ich hasse es Lebensmittel weg werfen zu müssen. Aber das war echt schwarz und ungenießbar.
Und jetzt? Mittlerweile hatten wir echt kohldampf. Pizza? Pizza ist immer eine gute Idee!
Geeinigt und bestellt wurde schnell. Lieferdauer ca. 40 Minuten. Okay. Die zeit nutzten wir, um die Küche aufzuräumen. Und um zu knutschen.
Ich liebe küssen und auch der Kastenwagentyp kann das verdammt gut. Leider artet Küssen schon mal schnell aus und so fand ich mich schon bald auf der Theke sitzend wieder, während er seinen Kopf zwischen meinen Schenkeln vergrub und mich gierig leckte. Uff! Wie gierig er dabei manchmal ist, kann man kaum berschreiben. Er treibt einen dabei in den Wahnsinn.
Unterbrochen wurde wir nur kurz vom Pizzalieferanten. Der Kastenwagentyp nahm sie an und stellte sie auf dem Küchentisch ab. „Ich will jetzt erst meinen Nachtisch!“ knurrte er, bevor er sein Gesicht wieder zwischen meinen Beinen versenkte. Gierig und nur mit seiner Zunge brachte er mich zum Kommen. Nicht einmal, sondern gleich zweimal. Himmel!
Sanft zog er mich wieder zu dich herunter, richtete mein Shirt und küsste mich innig. Unsere Küsse wurden wieder leidenschaftlicher. Die Umarmungen inniger. Zärtlich begann ich seinen Hals zu küssen. Arbeitete mich langsam an ihm hinunter, bis ich schließlich vor ihm knite. Meinen Blick an ihm hinauf gerichtet. Seinen Schwanz in meinem Mund. Seine Hände an meinem Kopf. Gierig lutschte und saugte ich an ihm. Nahm seinen Schwanz immer tiefer in den Hals hinein. Würgte ein wenig und begann zu sabbern. Er genoss es sichtlich. Es dauerte nämlich auch gar nicht lange und er kam. Meinen Kopf in seinen Händen, die mich nur näher an sein Becken pressten. Genüßlich schluckte ich und liebkoste seinen Schwanz noch eine Weile weiter. Hach, wie sehr ich es liebe.

Jetzt rief uns aber wirklich die Pizza. Eine mittlerweile lauwarme, fast schon wieder kalte Pizza. Meh. Echt jetzt?!?! Wir mussten einfach über unsere eigene Doofheit lachten. WIr schoben die Pizza in den Ofen, während ich auf sie acht gab, richtete er das Wohnzimmer und startete Herr der Ringe.
Ausnahmsweise ohne Zwischenfälle fanden wir uns schon wenige Minuten später auf dem Sofa wieder. Nebeneinander Pizza essend, während Frodo sich auf den Weg machte…

Es war einfach unheimlich gemütlich. Vom Film jedoch bekamen wir gar nicht so viel mit.
Unter einer Decke aneinander gekuschelt saßen wir da. Sein Kopf auf meinen Brüsten gelegt, streichelte ich seinen Kopf zärtlich. Wuschelte ein wenig in seinem Haar. Wir genossen wirklich die Nähe des anderen und redeten. Über dies und das. Unterbrochen, nur um sich zwischendurch zu küssen. Es war wirklich ungewöhnlich für uns. Aber schön.

Für den zweiten Herr der Ringe Teil zogen wir rüber ins Schlafzimmer. Im Bett kuschelt es sich einfach am Besten. Löffelchen. Mein Kopf an seiner Brust gelehnt. Seine Hand streichelte meinen Bauch. Ich glaube, das war das erste Mal überhaupt, dass der ihn berührte. Ich genoß es sehr und schmiegte mich nur noch enger an den Kastenwagentyp an. Eine Reaktion darauf ließ nicht lange auf sich warten. Die Berührungen wurden intensiver. Meinen Hintern an seinen, mittlerweile wieder, harten Schwanz gepresst. Seine Hände überall auf meinem Körper. Sein heißer Atem in meinem Nacken. Ich genoß seine Liebkosungen. Wie er langsam immer gieriger wurde. Leises Seuftzen. Sanftes Stöhnen. „Schlaf mit mir, Hexchen!“
Sanft drückte er mich auf den Rücken und kam über mich. Blickte mir in die Augen und gab mir einen zärtlichen, innigen Kuss, während er langsam in mich ein drang. Genau das! Genau so! Wir schliefen miteinander. Lange. Zärtlich. Innig. Immer wieder küssend. Meine Arme um ihn geschlungen. Wir fühlten uns einfach ganz nah. So nah, wie noch nie. Selbst nach unseren Orgasmen blieben wir noch lange ineinander gekuschelt. Streichelnd und die Nähe genießend.
Im Hintergrund lief noch immer der Film, als wir gemeinsam einschliefen…

Der nächste Morgen begann ziemlich unspekatkulär. Ziemlich müde stapfte ich aus dem Bett in die Küche, wo der Kastenwagentyp schon ein gemütlichs Frühstück herrichte. Sogar an meinem Himbeerjoghurt hatte er gedacht. Es sind wirklich oft die kleinen Gesten, die einen unheimlich erfreuen. Wir frühstückten lange. Im Hintergrund dudelten Judas Priest. Wir redeten über dies und das. Völlig entspannt. Genau so sollte ein Samstagmorgen sein.
Anschließend gingen wir gemeinsam duschen. Lange und heiß. Fast schon gierig drückte er mich mit den Brüsten an die kalten Fliesen in der Dusche. Ich schauderte auf. Seine Hände glitten meinen Körper hinunter. Berührten mich überall. Mal zärtlich und dann mal etwas fester. Ein fester Klaps auf meinem Hintern, bevor seine Hand zwischen meine Beine glitt und sich ihren weg suchte. Mit zwei Fingern drang er ein. Ich stöhnte auf. Das Wasser prasselte auf uns ab. Sein Körper eng an meinen gedrückt. Ich wand mich. Doch er ließ nicht ab, fingerte mich so lange bis ich kam. Meine Beine zitterten. Liebevoll küsste er meinen Hals, meine Schultern, meine Wirbelsäule. Dirigierte mich so, dass ich nun mit dem Rücken an der Wand gelehnt stand. Die Beine gespreizt. Seinen Kopf zwischen meinen Schenkeln. Eine ganze Weile leckte er mich. Dann hielt er es nicht mehr aus.
Er stand auf, küsste mich leidenschaftlich und drückte mich hinunter. Vor ihm auf die Knie. Mit einem Griff unter meinem Kinn öffnete er meinen Mund und stieß seinen harten Schwanz direkt hinein. Schob sich langsam immer weiter bis in den Rachen. Ich würgte heftig. So sehr, dass mir direkt die Tränen kamen. Der Kastenwagentyp blickte nur auf mich herab. Lächelnd nahm er mit beiden Händen meinen Kopf und fickte meinen Hals. Mal fester und mal sanfter. Ich würgte, sabberte und wand mich. Genoß es aber sehr. Fast genau so, wie er es genoß. Er war so voller Gier, dass es gar nicht lange dauerte und er ergoß sich in meinem Hals. Genüßlich schluckte ich und leckte seinen Schwanz sauber. Hach.
Schnell zog er mich wieder zu sich hoch, strich mir mein nasses Haar aus dem Gesicht und küsste mich, bevor er sich an mich ranschmiegte. Nähe. Wir genossen es. Aber vor allem uns. Wuschen uns gegenseitig und verließen die Dusche. Bloß in einem Handtuch eingewickelt kuschelten wir uns eine Weile auf das Sofa im Wohnzimmer. Wir dösten ein. Eine viertel, maximal eine halbe, Stunde lagen wir da. Der Blick auf die Uhr verriet, halb eins. Ich befreite mich aus seiner Umarmung und seuftzte. Zeit zu gehen. Eigentlich.
„Bleib, Hexchen.“ flüsterte der Kastenwagentyp in mein Ohr, „Ich genieße es mit dir sehr. Bleib noch eine Nacht.“ Warum eigentlich nicht? Was spräche dagegen? Der Captain weiß wo ich bin und mit wem ich bin. Außerdem ist er eh bis morgen Abend mindestens unterwegs. Ich stimmte zu.

Den Mittag verbrachten wir beide weiterhin ziemlich gemütlich. Hörten Musik, zeigten uns youtube Videos, lachten. Ziemlich entspannt.
Nur einmal, ich verwuschelte gerade seine Haare, schnappte er mich und legte mich über seine Knie. Das Höschen war schnell hinunter gezogen und schon traf seine bloße Hand auf meinen nackten Hintern. Immer und immer wieder. Bis er rot glühte. Autsch. „Freches Chaoshexchen!“ kicherte er, also er mir das Höschen wieder hochzog. Wir lachten beide, obwohl mein Hintern wirklich brannte.
Eine Weile saßen wir noch aneinander gelehnt auf dem Sofa. Sahen uns eine Dokumentation über Lemmy Kilmister an, von der wir aber gar nicht viel mitbekamen, da wir bald in einer angenehmen Diskussion über Motörhead, Lemmy, Wacken und Co. verwickelt waren.
Oh Gott, wie sehr ich diese Musikgespräche mit ihm liebe. Ich bin ein totaler Musikfreak und er auch. Der einzige Unterschied ist nur, dass er gefühlt achttausend Instrumente spielen und singen kann, während ich.. ach lassen wir das lieber… Man kennt mich.

Der Tag tröpfelte wirklich so dahin. Wir blieben einfach bei ihm Zuhause. Nur einmal verließen wir noch die Wohnung, um einkaufen zu gehen. Gemüsepfanne zweiter Versuch. Sie brutzelte auf dem Herd vor sich hin, während ich wieder auf der Theke saß, mit dem Kopf des Kastenwagentyps zwischen meinen Schenkeln. Meine Hand in sein Haar gekrallt. Stöhnend. Windend. Dafür, dass ich das früher gar nicht mochte, genieße ich es jetzt um so mehr. Er wurde immer gieriger. Leckte meine nasse Pussy immer intensiver. Lange konnte ich dies so nicht mehr aushalten. Ich lies mich fallen, stand kurz vorm Orgasmus, da hörte er einfach auf. Grinste mich an. „Tut mir leid, aber das Essen verbrennt sonst wieder.“ Gemeinheit! Liebevoll grummelte ich ihn an, rutschte von der Theke und biss ihm sanft in die Schulter. Er stöhnte auf, drehte sich zu mir um und griff mir direkt an die Kehle. Seine braunen Augen funkelten. „Lass das Miststück, sonst muss ich dich bestrafen!“ Ich wollte gerade mit einem „bist du dazu überhaupt berechtigt?“ konntern da spürte ich bereits seine Hand an meinem Hintern. Kräftig zuschlagend. Einmal, zweimal, dreimal und ein viertes Mal. Bei jedem Schlag zuckte ich zusammen. Quietschte leicht.
Liebevoll küsste er anschließend meine Stirn. „Sicher ist sicher, du sahst schon wieder so aus, als würdest du wieder frech werden.“ Ich und frech? Was denkt er eigentlich von mir?

Gerade saßen wir am Tisch, unsere Gemüsepfanne vor uns, da schellte es. Drei gemeinsame Freunde, u.a. der Sänger der Band, standen vor der Tür. Mit dabei einen Kasten Bier. „Oh, da war ja was..“ sprach der Kastenwagentyp, der den Abend mit Kumpels ganz vergesse hatte. Aus der geplanten Zweisamkeit wurde dann eben ein Abend mit Freunden. Auch nicht verkehrt. Es war gemütlich. Wir tranken, snackten und quatschten viel. Außerdem zauberte der Kastenwagentyp ein Kniffelspiel hervor. Angetrunken zu kniffeln ist manchmal wirklich eine Herausforderung. Vor allem wenn man dann noch einen Fudelkopf wie der Frontfuzzi am Tisch sitzen hat. Wir hatten wirklich viel Spaß. Unter’m Tisch füßelten der Kastenwagentyp und ich heimlich. Tauschten zwischendurch Blicke aus. Ja, wir hatten uns den Abend anders vorgestellt. Trotzdem genoßen wir den Abend mit Freunden. Ich fühle mich in meinem Freundeskreis unheimlich wohl. Es herrscht eine absolute Leichtigkeit, die mich einfach unheimlich glücklich macht. Irgendwann werde ich darüber mal mehr schreiben.
Wenn viele Musiker zusammen sitzen dauert es oft auch nicht lange und irgendjemand holt immer ein Instrument hervor. In dem Fall war es die Gitarre. Kann schließlich jeder spielen, nur das unmusikalische Hexchen nicht. Egal. Wir schmetterten einfach irgendwelche Songs, die so ziemlich jeder kennt. Sogar ich vergaß völlig, dass ich eigentlich gar nicht singen kann. Der Kastenwagentyp nannte es liebevoll Katzengejammer, als er mir einen Kuss auf die Wange drückte. Einen kurzen Moment sahen wir uns an. Unsere Blicke trafen sich und am liebsten hätte ich ihn einfach lange und innig geküsst. Aber die Anderen. .
Gegen halb drei war der Spuk endlich vorbei.
Bitte nich falsch verstehen, die Zeit mit ihnen war wundervoll und spaßig, aber eigentlich wollten wir bloß alleine seine und uns spüren. Manchmal ist das eben so.

Bereits auf dem Weg ins Schlafzimmer konnten wir kaum an uns halten. Überall verteilten wir unsere Kleidung. Innig küssend und sich überall berührend. Wir hielten es wirklich kaum noch aus. Der Kastenwagentyp drückte mich direkt ins Bett und kam dazu. Ohne Rücksicht zu nehmen drang er von hinten in meine Pussy ein und stieß zu. Immer und immer wieder. Ich stöhnte auf. Drückte mich ihm entgegen. Endlich! Unser Verlangen wuchs in den letzten Stunden, das spürte man deutlich. Diese Gier. Diese Leidenschaftlich.
„Reite mich, Hexe!“
Ich zögerte einen kurzen Moment, dann wechselten wir aber doch unsere Position. Seine Arme umschlangen mich, während sein Schwanz langsam in meine Pussy glitt. Wir beide stöhnten auf. Küssten uns wild und leidenschaftlich. Ich fühlte mich ihm so unglaublich nah. Gierig ritt ich ihn. Seinen Mund an meinen Nippeln. Abwechselnd saugend. Seine Hände auf meinem Rücken, die sich festkrallten und mich immer näher an ihn heran drückte. Meine Bewegungen wurden immer intensiver. Schneller, fester. Solange, bis ich mich fallen ließ und kam. Laut, heftig stöhnend. Fest krallte ich mich in seinen Schultern. Küsste ihn leidenschaftlich.
Der Kastenwagenstyp schob mich von ihm runter. Hinein ins Bett. Kaum einen Moment verging da war er schon wieder über mich gebeugt. Küsste meinen Hals und stieß kräftig zu. Hart und schnell fickte er mich. Immer heftiger zu stoßend. Seine Hand glitt dabei an meinem Hals und drückte zu. Kurz nach Luft ringend wurde ich dadurch nur noch geiler. Mit großen Augen blickte ich ihn an. Gab mich ihm ganz hin. Er lächelte und fickte mich nur noch härter. Voller Gier. Seine Hand an meinem Hals, immer noch zudrückend. Ich genoß es. Genoß ihn. Dann beugte er sich hinüber, küsste mich innig und biss mir in Unterlippe. Ich stöhnte auf. Zuckte zusammen. In dem Moment drückte der Kastenwagentyp nur noch fester zu. Er kam. Aufstöhnend und heftig. Sein Griff lockerte sich. Ich spürte, wie er sich tief in mir entlud. Immer noch stieß er zu. Küsste mich. Biss mir in den Hals. Das war zu viel für mich und auch ich konnte nicht mehr an mir halten. Der Orgasmus war heftig. Ich zuckte am ganzen Körper. Bekam mich gar nicht mehr ein. Diesen Moment nutze er für sich. Nachdem er sich aus mich herauszog, griff er direkt nach meiner Clit und massierte sie feste. Er rieb so heftig, dass es wirklich nur ein par Sekunden dauerte und ich kam erneut. Quietschend, mich windend, stöhnend. Und er? Er ließ einfach nicht ab von mir. Ich versuchte mich dem Kastenwagentyp zu entziehen, doch er hielt mich fest. Begann mich nun direkt mit drei Finger zu fingern, während der Daumen weiterhin meine Clit massierte. Hilfe! Ich wollte weg und gleichzeitig war es so gut. Er grinste, beobachtete mich dabei und fingerte mich nur noch stärker. Trieb mich immer weiter. Tränen schoßen mir in die Augen. Ich ließ mich ins Kissen fallen. Krallte mich in den Stoff. Erbarmungslos. Er hörte nicht auf. Brachte mich an einen Punkt, wo ich einfach nicht mehr konnte, und ein Stück weiter. Bis ich endlich los ließ und kam. Ich kam, spritzte, heulte, lachte und schüttelte mich gleichzeitig. Der Kastenwagentyp sah mich lächelnd an, seine Finger genüßlich ablutschend. Liebevoll nahm er mich anschließend in die Arme, so dass ich langsam zur Ruhe kommen konnte. Zärtlich streichelte er mich, küsste meine Stirn und lächelte. „Du bist so wunderschön, wenn du kommst.“
Für einen Moment verweilten wir so. Ganz nah. Ganz innig. Genau so fühlte sich das an. Ich liebe dieses ganz besondere Gefühl nach einem wirklich heftigen Orgasmus (oder nach einer Session). Diese unbeschreiblich warme Nähe, die einen langsam auf den Boden zurück holt. Ich atmete durch. Blickte den Kastenwagentyp an. Verrückt, dachte ich.

Bevor wir einschliefen, krabbelten wir dann doch noch aus dem Bett. Einmal neu beziehen und uns frisch machen. Anschließend lagen wir einfach so auf dem Bett. Nebeneinander. Ganz vorsichtig legte ich meine Hand in Seine. Er hielt sie fest. Lächelte mich an, bevor er die Decke über uns zog. Ich rutschte wieder nah an ihm ran. Meinen Kopf auf seine brust gelegt. Wärme. Nähe.

Es war wunderschön.

Am nächsten Morgen frühstückten wir noch gemeinsam. Redeten über dies und das. Auch über das Wochenende, was nun langsam sein Ende fand. Wir waren uns einige, dass wir uns so nah, wie an diesem Wochenende, noch nie waren. Nicht nur sexuell, sondern auch freundschaftlich. Eine schöne Sache.

Glücklich verabschiedete ich mich später. Aber nicht ohne einen Stirnkuss und Klaps auf dem Hintern.



Der Wolf und die Hexe

Es gab Post.
Post aus Afrika.
Dort, wo der Wolf sich momentan befindet. Für mindestens zwei Jahre.
Wenn er es schafft, sehen wir uns vielleicht zu meiner Hochzeit. Welch Ironie.
Sofern es das Netz zu lässt, schreiben wir Mails. Selten mal eine Whats App Nachricht. Manchmal höre ich ein paar Tage nichts von ihm. Ich habe ihm versprochen, dass ich mir dann keine Sorgen mache, aber ich mache es trotzdem.
So ein Brief ist echt was Besonderes. Handgeschrieben. Ein Stück Seele, ein Stück Herz.
Der Wolf fehlt mir.
Auch, wenn wir uns vorher schon nicht oft sahen, so ist das jetzt irgendwie was anders. Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich sehr für ihn. Er macht das, was er schon immer machen wollte. Er erfüllt sich gerade seinen großen Traum. Dieser Mensch, mit dem schiefen Grinsen und dem Herzen aus Gold. Ich bin stolz auf ihn.
Und was sind schon zwei Jahre im Vergleich zu 15 Jahren?

Denn genau da begann unsere Geschichte, vor 15 bzw. 16 Jahren.




Mit 15 kam ich mit meinem ersten richtigen Freund zusammen. Eine teilweise sehr katastrophale Beziehung über mehrere Jahre, aber darum geht es nicht. Mein damaliger Freund, wir nennen ihn jetzt einfach nur A, hatte ein, für mich, ausgefallenes Hobby. LARP (Live Action Role Play). Da ich schon lange ein großer Fantasy und Mittelalter Fan war, konnte ich mich auch schnell für dieses Hobby begeistern.
Himmel, ich weiß noch wie aufgeregt ich vor meinem ersten LARP-Tavernen-Abend war.
Im übrigen völlig unbegründet, denn die Freunde von A nahmen mich direkt herzlich in ihrer Mitte auf. (Ich finde ja eh, dass es unter den LARP Leuten oft eine besonders herzliche und warme Dynamik herrscht – Zumindest war dies in unserer Gruppe so)
An diesem Abend jedenfalls, traf ich auch zum ersten Mal auf den Wolf. Einer der besten Freunde meines damaligen Freundes. Das erste was mir auffiehl? Sein Grinsen. Schief, frech und strahlte gleichzeitig eine unglaubliche Wärme und Herzlichkeit aus. Vom ersten Moment an verstanden wir uns sehr gut.

So kam es, dass wir uns auch außerhalb des LARPS oft sahen. Wir freundeten uns schnell an und bald entstand eine innige Freundschaft. Wir trafen uns auch schonmal alleine, um zu quatschen oder etwas gemeinsam zu unternehmen. Obwohl A wahnsinnig eifersüchtig war, war es hier, seltsamerweise, immer in Ordnung für ihn. Komisch. Gerade hier hätte er „aufmerksam“ werden müssen, denn es kam wie es kommen musste. Ich verknallte mich in den Wolf.


Mittlerweile war ich 17. Der Wolf mein bester Freund. Mit A war ich immer noch zusammen. Auch wenn die Beziehung schon lange am Ende war, mir fehlte einfach die Kraft um dies zu beenden. Aus Gründen. Na, egal.
Wie gesagt, ich genoss die Zeit mit dem Wolf. Wir alberten herum, untnahmen Dinge und redeten viel. Über alles. Stundenlang. Er konnte mir alles erzählen und anders herum war dies genau so. Nur über meine Beziehung und die Gefühle zu ihm redete ich niemals. Warum auch?
Er war mein bester Freund, ich war in einer Beziehung und auch er hatte immer mal wieder eine Freundin. Nein, es war bloß eine Verliebtheit, die einfach schon über ein Jahr anhielt.

Der Sommer kam. Bei uns war dies immer LARP-Hochsaison. In unserer Gruppe und ein paar Freunden veranstalteten wir Treffen mit Plots usw. Meistens immer in der Stadt Wolf. Dies hatte auch gute organisatorische Gründe. In der Nähe war ein Wals, in dem man wirklich herrvoragend spielen konnte. Und seine Eltern ließen uns auch immer den Garten nutzen. Geschlafen wurde dann in Schlafsäcken auf dem Boden im ausgebauten Keller. Es war einfach eine unbeschreiblich schöne und wunderbare Zeit.
Manchmal fehlt mir dieses Hobby heute. Naja.

Jedenfalls, gab es wieder ein treffen beim Wolf. Alle waren sie da. Wir krauchelten den ganzen Tag im Walt herum und am Abend kloppten wir uns um die Dusche. Der Grill wurde angeworfen. Man redete und lachte. Irgendjemand spielte Gitarre. Ein Abend, von dem man wirklich lange zehrt.
Nach und nach verkrochen sich alle in den Keller in ihre Schlafsäcke. Man war müde vom Tag.
Am Ende blieben nur der Wolf und ich übrig…

Unter’m Apfelbaum saßen wir auf einer Decke. Wie so oft saß ich zwischen seine Beine, mit dem Rücken an seiner Brust gelehnt. Seine hand lag auf meinem Bauch. Streichelnd. Alles war wie immer. Auch unser Gespräch. Ein ganz normaler Moment zwischen zwei Freunden. Auch dann, als ich mich zu ihm drehte um ihm einen sanften Kuss auf die Wange zu geben. Etwas, was zwischen uns auch schonmal vorkam. Wirklich unschuldig.
Neu war jedoch, dass er meinen Kopf sanft in seienr Hand hielt. Kurz sah er mir in die Augen, bevor er mich küsste. Innig .Zärtlich. Die Zeit stand still. Nur die Sterne leuchteten weiter.

War das jetzt bloß ein Kuss aus dem Moment heraus? Oder steckte da jetzt doch mehr dahinter? Ich war verwirrt, traute mich allerdings nicht darüber zu reden. Stattdessen gingen wir zu den anderen in den Keller. Mit einem seltsamen Gefühl im Bauch kuschelte ich mich an A. Kraulte noch ein klein wenig den Nacken vom kleinen D, der da neben lag. Alles wie immer.

Die Nacht war unruhig. Der Morgen auch. Nicht eine Sekunde fanden der Wolf und ich um zu reden. Wir brachen auf in den Wald zum spielen. In Time.
Mein Character, bzw. ich, bekam eine Aufgabe etwas spezielles und wichtiges zu suchen. Eine gute Aufgabe für meine quirlige Rolle. Also verschwand ich in den Wald, in eine dichtere Ecke und suchte das Teil, was hier irgendwo liegen sollte. Schwierig. Aber das war ja der Reiz.
Es dauerte eine ganze Weile, da stand der Wolf neben mir. Wir waren der alleine. Endlich! Kurz drückte er mich an sich.
Reden? – Reden!
Wir setzten uns auf dem Boden und sprachen miteinander. Offen und ehrlich.
Ja, da waren Gefühle im Spiel. Beidseitig. Und sie entwickelten sich einfach.
Nein, eine Zukunft gab es nicht. Ich war doch in einer Beziehung und vor allem viel zu jung. Im Frühjahr 17 geworden, während er knapp 10 Jahre älter war.
Außerdem wollten wir unsere Freundschaft nicht gefährden.
Oh, diese widerliche Vernunft!

Aber unsere Freundschaft zerbrach.
Nicht, aufgrund des Kusses oder der Gefühle, die wir gekonnt überspielten, sondern aufgrund der Zeit. Das Leben änderte sich. Sein Studium wurde anspruchsvoller und verlange mehr Aufmerksamkeit, als ihm lieb war. Ich begann ein Vollzeitpraktikum im Kindergarten. Es ändere sich so vieles in einer kurzen Zeit. Wir beiden hörten mit dem LARP auf, aus verschiedenen Gründen. Dann zog der Wolf weg. Auslandssemester. Mit der Zeit wurden auch die Anrufe weniger. Dann die eMails. Schließlich hörte der Kontakt ganz auf.

Funkstille.

Ich dachte immer mal wieder an den Wolf. An unsere gemeinsame Zeit. Wie es ihm geht? Was er wohl treibt? Denkt er auch an mich? Hätten wir nicht einfach sämtliche Moral über Bord werfen sollen? Was wäre gewesen, wenn?
Gedanken, die immer mal wieder auftauchten. Manchmal öfters, manchmal jahrelang gar nicht. Trotzdem, war der Wolf niemals ganz aus meinem Herzen.




2019.
Alle paar Monate schaue ich mal durch meine alten E-Mail Fächer, was da so abgeht. Meistens Spam. Vermutlich verpass ich die guten Mails, weil sie automatisch gelöscht werden. Quatsch.
Heiße MILFs aus deiner Nachbarschaft wollen dich treffen! – klick & weg
Viagra im Sonderangebot! – klick & weg
Hallo (Hexenname), ich bins (Wolfsname)! Gibt es dich nocht? – klick & weg.
Dein reicher Onkel aus Nigeria ist verstorben – klick & … HÖ?!?!
Was war das vorher für eine Mail? Rein in den virtuellen Papierkorb und ersteinmal die Mail lesen. Knapp 4 Monate alt. Ich las sie einmal. Zwei Mail und auch ein drittes Mal. Mein Herz zog sich zu. All diese Erinnerungen kamen wieder. Der Ex, das LARP, unsere Freundschaft, der Kuss… Ich schluckte. Sollte ich antworten? Er schrieb, dass er Leute von früher suchen würde. Dass ich ihm sofort in den Sinn kam. Eben ein wenig nichtssagendes BlaBla.
Die Nachricht war alt, ob er jemals meine Antwort lesen würde? Keine Ahnung!
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Zitternd tippte ich eine Antwort.

Die nächsten zwei Tage schaute ich fast stündlich in in das Mailfach, in der Hoffnung, dass er ich eine Antwort bekam. Nichts.
Am dritten Tag war ich so beschäftigt, dass ich noch nicht einmal Zeit hatte daran zu denken. Erst nachts, als ich ich in meinem Bett lag und nicht schlafen konnte. Also loggte ich mich ein. Oh Gott! Da war tatsächlich eine neue Mail vom Wolf. Ich konnte es nicht glauben.

Einige Tage lang mailten wir immer hin und her, bis wir endlich unsere Telefonnummern austauschten. Wir telefonierten das erste Mal eine ganze Nacht lang. Redeten über alles Mögliche. Fast so, als lägen da keine 15 Jahre dazwischen.
Das Telefonat endete anders als erwartet. Telefonsex. Ziemlich heißen Telefonsex.
Die Sonne ging bereits auf, als ich nach 2 Orgasmen am Telefon einschlief. Verrückt.
Ein Gefühl zwischen Bauchschmerzen und Schmetterlinge im Bauch machte sich breit.
Von nun an schrieben wir täglich und ab und zu telefonierten wir. Es war fast wie früher.

Von Anfang an wusster er, dass da noch jemand war. Der Captain. Er war auch einer der erste, der mich darauf hinwies, dass der Captain mittlerweile mehr als nur eine Affäre für mich ist.
„Ich kenne dich, Kleines!“
Keine Frage, er kannte mich wirklich. Wir fühlten uns direkt wieder miteinander verbunden. Bereits damals nannten wir uns seelenverbunden. Manchmal ändern so viele Jahre nicht viel. Bloß, dass auch ich jetzt erwachsen war.

Wir trafen uns.
Ganz im Sinne der alten Zeiten zum LARP Abend in der Taverne, in der wir früher oft spielten. Es war seltsam. Wir beide haben seit vielen Jahren nicht mehr gespielt. Alles neue Gesichter. Logisch!
Und zwischen uns?
Wir verstanden uns hervorragend.
Es lag eine gewisse, aber doch prickelnde Angespanntheit zwischen uns. Eine Nervosität.
Die Taverne verließen wir dann doch recht schnell wieder, da wir einfach nicht in die LARP Stimmung hineinkamen. Es war ein Versuch wert. Gemeinsam fuhren wir zu ihm. In sein Elternhaus, wo er nun alleine lebte. Dort, wo wir viele Wochenenden mit der Gruppe verbrachten, jedoch auch viel Zeit zu zweit. Als Freunde. Verändert hatte sich kaum etwas. Sogar der alte Apfelbaum stand noch. Trotzdem war alles etwas anders.
Wir waren allein. Wir waren frei. Wir waren erwachsen.
Endlich!

Die Haustür schloss sich hinter uns, da fiel der Wolf schon über mich her. Voller Gier.
Wir schafften es noch nicht einmal nach oben ins Schlafzimmer. Erst später.
Die ganze Nacht fielen wir immer wieder über einander her. So, als hätten wir viele Jahre darauf gewartet. Voller Sehnsucht.
Er besaß mich.
Er markierte mich.
Ich gab mich ihm komplett hin.
Wir liebten uns…


Von da ab an, stellte der Wolf mein ganzes Weltbild auf den Kopf. Es war doch eh schon chaotisch genug. Auf der einen Seite war da der Captain, den ich wirklich sehr liebte, und auf der anderen Seite war da der Wolf, den ich auch sehr liebte.
Das kann doch nicht sein?!?
Doch, es war einfach so.
Mir fiel es schwer zu verstehen und zu akzeptieren, dass ich sowas wie polyamurös war. Eigentlich hielt ich davon doch gar nichts. Ganz im Gegenteil. Aber es war zu spät. Ich lernte auch diese Seite an mir kennen. Und ich liebe sie.
Denn ich liebe den Captain und auch den Wolf vom ganzen Herzen. Genau so, wie beide mich lieben.
Auch, wenn ich mit dem Captain zusammen lebe und ihn bald heiraten werde, liebe ich den Wolf nicht weniger.
Manchmal ist das Leben echt seltsam.




Das zweite Date

Eine gewisse Skepsis gepaart mit Misstrauen blieb und ließ mich anspannen und vorsichtiger werden. Auch dann, als ich pünktlich zu unserem 2. Date bei ihm klingelte. Es war der 3. Januar und ich hatte eigentlich gar keine Lust. Da ich meine Versprechen aber halte, stand ich vor seiner Tür.

Seine Wohnung war klein, aber gemütlich. Ordentlich, was ich irgendwie nicht erwartet hatte. Gemeinsam saßen wir auf seinem Sofa im Wohnzimmer. Aßen Pizza und sahen eine DVD. Seinen Lieblingsfilm. Es war wirklich gemütlich aber trotzdem blieb meine Angespanntheit. Auch dann, als er mir seinen Arm um die Schultern legte und mich etwas näher an sich zog.

Es dauerte eine ganze Weile, als es plötzlich geschah.
Ich begann langsam warm zu werden und die gemeinsame Zeit zu genießen. Meinen Kopf legte ich auf seiner Schulter, während er, unheimlich zärtlich, meinen Nacken streichelte. Jeder Film endet irgendwann, auch dieser. Eigentlich wollte ich danach gehen. Eigentlich.
Der Captain jedoch überredete mich auf noch einen Film zu bleiben und versprach mir sogar heißen Kakao mit Zimt. Mit Zimt! Wer kann da schon nein sagen?
Ich blieb.

Also folgte ich ihm in die kleine Küche, wo er einen Topf mit Milch aufsetzte. Draußen war es schon lange dunkel und die Küche wurde nur von Licherketten erhellt. Gemütlich. Ich stand neben ihn und beobachtete was er tat. Oh man, erwähnte ich, dass der Captain riesig ist? Oder ich bin einfach nur winzig. Naja, wie man es nimmt.
Jedenfalls sah er mich plötzlich an und sprach: “ Küss mich, Hexe!“
Verwirrt küsste ich ihn leicht auf den Mund.
„Küss mich richtig, Hexe!“
Aber anstatt ihn zu küssen, grinste ich nur blöde und kniff ihm in die Wange.
„Voooorsicht kleine Hexe! Werd‘ jetzt nicht frech!“ er schmunzelte. Seine Augen funkelten.
„Sooooooooooonst?“ forderte ich ihn heraus.
„Sonst wird der Captain ganz böse“ antwortete er mir und gab mir einen kräftigen Klaps auf den Hintern!
„Ey! Soll ich jetzt Angst haben?“
„Besser wäre das, Hexchen!“ und erneut fing ich mir einen Klaps ein. Menno!
„Ganz schön frech für so einen Jungspund.“
„Ich zeig dir gleich, was so ein Jungspund kann!“
Mit einer Hand griff er mir an den Hals. Nicht feste, aber so dass ich kurz erschrk. Diesen kleinen Moment nutzt er um mich zu küssen. Lange, innig, leidenschaftlich. Nein, für diese Kuss gab es keine Beschreibung. Wahnsinn! So intensiv.
Dann ließ er wieder ab von mir, streichelte über meinen Kopf und kümmerte sich weiter um unseren Kakao. Ich sammelte meinen Mut, stellte mich auf den Zehenspitzen und küsste seine Wange. Kurz und sanft. Er lächelte und in diesem Augenblick konnte ich einfach nicht an mich halten und leckte ihm über die Wange.
„Hexe!“ rief er. „Du bist doch kein Hund! Du solltest lieber lieb zum Captain sein!“
„Achjaaaaa?“
„JA!“
Wir ärgerten, käbbelten und provozierten uns gegenseitig. Eine ganze Weile ging das so, bis der Captain befahl: „Du böse kleine Hexe, lehn dich über’m Tisch!“
Natürlich weigerte ich mich etwas, aber etwas hatte sich in seiner Stimme geändert.
„Jetzt sei eine gehorsame Hexe und lehn dich über’n Tisch.“
Gänsehaut überkam mich. Heftige Gänsehaut. Völlig unerwartet. Ich gehorchte.
Fünf Hiebe mit der Hand trafen meinen Hintern. Ich zuckte zusammen. „Autsch!“
„Wie heißt das, Hexchen?“
„Danke, Captain?“
„Brav!“ flüsterte er und gab mir noch einmal fünf Hiebe auf den Hintern. Anschließend drehte er mich wieder um, sah mir in die Augen und küsste mich innig. Sanft strich er mir durch das Haar.
„Knie dich hin, Hexchen!“
Ich spürte, dass dies kein Moment war um aufmüpfig zu sein. Also ging ich vor ihm auf die Knie.
Von oben grinste er auf mich herab.
„Wem gehörst du, Hexe?“
„Niemandem!“
„Ach? Deshalb kniest vor mir? Ich würde mal sagen, du gehörst dem Captain!“
„Das hast du jetzt also beschlossen, ja?“
„Ja! Das habe ich. Du bist jetzt gaaaanz allein Meine. Meine Hexen-Sub!“
„Aha?“
„Mhm! Ich verspreche dir, dass ich auch immer gut auf meine Hexe aufpasse.“
Er zog mich zu sich hoch und küsste mich. Ich küsste ihn. Wir küssten uns. Die ganze Zeit. Immer und immer wieder. Voller Leidenschaft. Eng umschlungen. Immer näher rückten wir. Er presste seinen Körper an meinen. Mit einer Hand fuhr er mich durchs Haar. Wir ließen nicht eine Sekunde von einander ab. Ich vergaß alles um mich herum. Für einen Moment sogar mein Misstrauen. Es war, als würden nur noch wir existieren.

Dann flogen unsere Kleidung zu Boden. Ich wollte ihn spüren. Er wollte mich spüren. Nackt. Haut an Haut. Eine Weile betrachtete er mich. „Du bist wunderschön!“ lächelte er mich an und zog mich wieder an sich heran und begann liebe voll meinen Hals zu küssen. „Nicht..“ bittete ich, doch der Captain ließ nicht ab. Stattdessen biss er mir in den Hals. Ich konnte es nicht unterdürcken und musste Aufstöhnen. Der Hals ist doch meine absolute Schwachstelle! Das merkte er und so biss und küsste er sich weiter über meinen Hals, was ich mit leisem Stöhnen quittierte.
Seine großen Hände spürte ich nun überall auf meinem Körper. Streichelnd. Erforschend.
„Setz dich auf dem Tisch.“ flüsterte er und noch bevor ich dort Platz nehmen konnte, hatte ich sein Gesicht zwischen meinen Brüsten.
Er küsste und leckte sie. Umspielte die Nippel und saugte an ihnen. Immer mal wieder biss er sanft hinein. Ich wand mich. Stöhnte leise in sein Ohr. Meine Hände glitten über seinen Körper doch immer wieder schob er sie weg.
„Lass das Hexchen! Sonst muss ich dich fesseln!“
Es fiel schwer, aber ich nahm meine Hände beiseite. Der Captain hingegen widmete sich weiterhin meinen Brüsten. Küssend, massierend, an den Nippeln saugend. Ich genoß es sehr. Ganz sanft und zärtlich ließ er dabei eine Hand an meinem Körper hinunter gleiten. Streichelte mich, bis sie zwischen meinen Beinen zu liegen kam. Mit einem Finger glitt er über meinen Schamlippen. Drang nur leicht mit einem Finger ein. Für einen kurzen Moment ließ er ab von mir und betrachtete seinen feuchten Finger. Genüßlich lutschte er ihn ab. Er küsste mich. Noch während wir uns gierig küssten, drückte er bestimmend meinen Oberkörper nach hinten, so dass ich nun komplett auf dem Tisch lag. Meine Schenkel öffnete er ein wenig. Ohne Vorwarnung vergrub er seinen Kopf dazwischen. Oh Gott! Eigentlich mag (mochte!) ich es gar nicht, wenn man mich leckt, aber was auch immer der Captain da tat, es war der Wahnsinn. Und er hörte gar nicht mehr auf damit.
Ich stöhnte, wand mich heftiger, zitterte. Doch er ließ nicht ab von mir. Ganz im Gegenteil, er genoss dieses Spiel sichtlich und trieb mich soweit, dass ich irgendwann komplett los ließ. Ich kam. Heftig.
Als er wieder auftauchte, grinste er mich an und küsste mich, während ich meine Arme und Beine um ihn schlag. Ich wollte ihn jetzt einfach nur ganz nah spüren.
Fast schon vorsichtig zog er mich vom Tisch hinunter, strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und führte mich direkt in sein Schlafzimmer.

Dort angekommen, drückte er mich direkt ins Bett. Leidenschaftliche Bisse. Gierige Küsse. Plötzlich packte er meine Arme, zog sie hoch und band sie locker am Kopfteil vom Bett fest.
„So habe ich mein Hexchen am liebsten,“ sprach er während er zwei Finger in meine Pussy schob „Nackt, wehrlos und nass.“ Er zog die Finger hinaus und lutsche sie erneut genüsslich ab.
„Ich wollte schon immer ein eigenes, persönliches Hexchen haben.“
Das einzige, was mir darauf einfiel, war ein langgezogenes „Soo Soo“
„Sei nicht so frech! Ich werde dir schon noch Manieren gegenüber deinem Captain beibringen!“ drohte er mir, während er einige Klammern hervorholte und neben mir auf dem Bett ausbreitete.
Zärtlich begann er wieder mit meinen Nippeln zu spielen. Pustete sie an, strich darüber und zupfte an ihnen, bis sie hart wurden. Provokant grinsend griff er nach den Klammern und setzte auf jeden Nippel Eine. Ich zog die Luft scharf ein. Immer wieder schnippste er die Klammern an, so dass sie wackelten. Mal sanft, aber auch mal fester, worauf hin ich mal quiekte oder leise stöhnte. Er genoss es sichtlich und so nahm er für jede Seite eine zweite Klammer hinzu. Ich wand mich.
Eine Hand von ihm ließ er dabei über meine feuchten Schamlippen streicheln. Erst ganz zärtlich und dann mit immer mehr Druck. Zwischendurch tauchte mal der eine oder andere Finger ein. Er spielte mit mir eine ganze Zeit lang, bis er erneut neben mich griff und an jeder Schamlippe zwei Klammern platzierte. Bei jeder dieser fiesen Klammern zuckte ich zusammen und konnte ein Aufstöhnen nicht verkneifen. Es war wirklich ein fieses, aber gutes Gefühl.
Anschließend blieb der Captain einfach neben mir sitzen und betrachtete mich.
„Weißt du was wirklich gemein wäre, Hexchen? Wenn jemand die Klammern einfach abziehen würde, ohne sie zu öffnen. Gemein, oder? Du musst jetzt sehr tapfer sein, kleine Hexe!“
Antworten war gar nicht möglich, denn er begann direkt mit dem Abziehen. Erst die Nippel, dann ganz langsam die Schamlippen. Erst links, dann rechts, dann wieder links und wieder rechts. Himmel, tat das weh. Nachdem ich auch von der letzten Klammer befreit war, schob er direkt und tief zwei Finger in meine Pussy und begann mich zu fingern, während sein Daumen meine Clit rieb. Innerhalb kürzester Zeit kam ich.
Uff.
Endlich band mich der Captain los und nahm mich in seine Arme. Leidenschaftliche Küsse tauschten wir miteinander aus. Gierig aber doch zärtlich began ich mich am Körper des captains hinunter zu küssen. Wohlig seuftzte er. Ich genoss es. Sein lustvolles Aufstöhnen, als ich mit meinen Lippen das erste Mal seine Eichel berührte bescherte mir direkt Gänsehaut. Ich liebkoste sie zärtlich weiter. Leckte sanft an ihr und küsste sie. Während ich nun begann auch den restlichen Schwanz mit meiner Zunge und meinen Lippen zu verwöhnen, legte der Captain seine Hände auf meinem Kopf. Für einen Moment schloß ich meine Auge. Atmete durch und blickte dann von unten an ihm hinauf. Seinen Schwanz ließ ich tiefer in meinen Mund gleiten. Zärtlich saugend und lutschend. Er stöhnte leise, sein griff an meinem Kopf wurde fester. Immer mehr schob er sich vor und immer mehr dran er in meinem Hals ein. Ganz langsam. Stück für Stück. Ich ließ es geschehen. Würgte kurz, nahm ihn dann aber nur noch tiefer auf. Langsam begann er zu stoßen. Die ersten Sabbertropfen bildeten sich, wovon er nur noch mehr erregt wurde, was durch sein Stöhnen und festere Stöße quittiert wurde.
Immer mal wieder würgte ich, während mein Speichel langsam auf meine Brüste tropfte. Mein Blick an ihm hinauf gerichtet. Zu sehen, wie sehr der Captain dies genoss machte mich schier wahnsinnig. Ich wurde nur noch gieriger und ließ nicht eine Sekunde von ihm ab. Ich machte genüsslich weiter. So lange, bis der Captain meinen Kopf packte, an sich heran zog und sich in meinem Mund und hals ergoss. Himmel! Ich schluckte. Lächelte ihn liebevoll an und begann dann ganz zärtlich seinen Schwanz sauber zu lecken. Er zuckte dabei. Stöhnte auf.
Nach einer kurzen Pause zog er mich zu sich hoch und küsste mich leidenschaftlich. Verdammt, er küsst so unheimlich gut! Eng umschlungen harrten wir so einen Moment aus. Mein Kopf lag auf seiner Brust, auf dem kleinen Segelschiff. Dort, wo ich sein Herzschlag hören und spüren konnte. Es fühlte sich verdammt gut an.

Irgendwann begannen seine Hände erneut meinen Körper zu erforschen. Streichelten. Tasteten. Ab und zu einen Klaps hier und da. Seine Berührungen wurde immer fester. Fast abgreifend. Immer wieder schoben sich seine Dinger in meine Pussy. Und immer wieder stöhnte ich auf. Wandt mich vor Lust. Er genoss es sichtlich.
Sanft, aber bestimmend drückte er mich ins Laken. Fast schon gierig spreizte er meine Beine und kniete sich genau da zwischen. Er sah mich an. Betrachtete mich eine ganze Weile. Offen lag ich vor ihm. Langsam zog er ein Kondom über. Lächelte mich an. Ich schloß meine Augen für eine Sekunde. Dann drang er in mich ein. Endlich. Wir beide stöhnten genussvoll auf, , als ob wir darauf den ganzen Abend gewartet hatten. Genau so fickte er mich auch. Voller Gier und Leidenschaft. Lange tiefe Stöße gefolgt von Schnelleren udn Härteren. Dabei hielt er mit einer Hand meine Arme über den Kopf fest, während die andere immer mal wieder meinen Körper berührte und mich streichelte. Oder klappste. Immer weiter trieb er mich in den Wahnsinn, doch hörte er vor dem Orgasmus auf. Wurde langsamer. Er spielte förmlich mit mir.
Und was tat ich? Ich ließ mich komplett fallen. Gab mich dem Captain immer mehr hin. Den Kopf völlig frei.
Seine Stöße wurden härter. Ich drückte ihm immer mehr mein Becken entgegen. Willig. Gierig. Wir beiden konnten nicht mehr lange durchhalten. Das spürten wir.
Er blickte mich an und küsste mich kurz, bevor er seine freie Hand um meinen Hals legte. Nicht zu feste, aber doch so, dass ich kurz nach Luft rang. Dann ließ ich los. Hielt mich nicht mehr zurück und kam. Der Orgasmus war heftig und intensiv. So sehr, dass dies den Captain so arg triggertem dass auch er kam. Erlösung. Es existierten nur wir beide. Vereint. Nach uns die Sinnflut.

Eine ganze Weile blieben wir noch ineinander verschlungen liegen. Genoßen diese Zweisamkeit, bis der Captain merkte, dass ich am ganzen Körper zitterte. Liebevoll wickelte er meinen nackten Körper in eine Decke ein und nahm mich im Arm. Er strich eine Strähne aus meinem Gesicht, küsste meine Stirn und murmelte: „Ich verspreche dir, dass es meinem Hexchen an nichts fehlen wird..“

Wir blieben im Bett. Aneinander geschmiegt. Schmusend. Ein wenig über dies und das redend. Mein Kopf lag auf seiner Brust. Und plötzlich war alles leicht. Es fühlte sich unglaublich gut an. Fast schon zu gut.
Als er mich Minuten später bat bei ihm zu übernachten, lehnte ich dies trotzdem ab und so fuhr der Captain mich noch mitten in der Nacht zurück nach Hause…

Zuhause landete ich wieder auf dem Boden der Tatsache. Meine Skepsis und meine Zweifel nahmen die Überhand und ich war überzeugt, dass ich von ihm nichts mehr hören werde. Er hatte jetzt genau das, was er wollte. Die Alte weggeflankt. Mit gemischten Gefühlen schlief ich irgendwann ein. Ich hatte bereits zu viel erlebt in der Vergangenheit.
Geweckt wurde ich gegen mittag von einer Nachricht vom Captain…





Dinge geschehen oft einfach ungeplant.
Ich dachte, wirklich es war eine einmalige Sache. Aber aus diesem zweiten Date wurde eine wunderbare Affäre. Sehr innig und intensiv, bereits nach kurzer Zeit. Wir harmonierten perfekt.
Jedoch harmonierten wir nicht nur auf sexueller Ebene perfekt, sondern auch auf menschlicher Ebene.
Schon nach wenigen Monaten, standen da auf einmal Gefühle im Raum. Große Gefühle. Und sie wuchsen. So weit, dass wir mittlerweile zusammen wohnen und unsere eigene Familie planen. Im nächsten Jahr werden wir heiraten. Dieses ungleiche Paar, dass sich doch so ähnelt.
Ich bin glücklich. Unheimlich glücklich, dass sich meine Zweifel niemals bestätigt haben. Und auch, wenn sie ab un zu zu Besuch kommen, räumen wir sie gemeinsam aus dem Weg. Reden. Nähe. Offenheit. Ehrlichkeit. Aber vor allem: Liebe!


Liebe.
Ich liebe den Captain wirklich über Alles.
Ich liebe ihn vom ganzen Herzen und aus tiefster Seele.
Das weiß er. Un dich weiß, dass er mich mindestens genau so sehr liebt.
Der Captain und das Hexchen.

Ich bin in meinem Hafen angekommen.


Das erste Date

Heute vor einem Jahr hatten der Captain und ich unser 1. Date. Niemals hätte ich gedacht, dass wir uns wiedersehen oder dass überhaupt irgendetwas daraus entstehen könnte. Ehrlichgesagt wollte ich dies auch gar nicht. Selbst nach unserem 2. Date im Januar war ich mir unsicher, aber Dinge geschehen meistens ungeplant.

Nun aber mal von vorn:

Kennengelernt haben wir uns online in einer BDSM-lastigen Community. Sein Profil war absolut nichts sagend, kein Foto, nur das Alter. Viel zu jung. Ich weiß bis heute nicht, warum ich überhaupt auf seine Nachricht antwortete. Aber ich tat es.
Smalltalk. Ein bisschen BlaBla. Irgendwie nervte er mich. Nachrichten bekam ich von ihm regelmäßig, egal wie knapp meine Antwort ausfiehl. Manchmal antwortete ich auch gar nicht. Trotzdem konnte ich täglich mit einer Nachricht von ihm rechnen. Ein wenig süß war es schon. Vor allem aber seltsam.
Nach einer Weile ließ ich mich dennoch verleliten, und gab ihm meine Nummer.
Wir begannen Whats App Nachrichten auszutauschen. Noch immer bekam ich keine „relevanten“ Infos von bzw. über ihm. Keinen Vornamen („Captain!“), keinen genauen Wohnort und schon mal gar kein Bild. Ich war genervt. Wieder nur ein Fake oder ein Spinner.
An einem Tag mit schlechter Laune schrieb ich ihm dies auch. „Triff mich, Hexchen!“ war seine Antwort. Nicht mehr und nicht weniger.
So ein dummes Kind!
Oder so ein dummes Hexchen?
Denn ich stimmte den ganzen albernen Blind Date Kram zu. Bereits am nächsten Tag wollten wir uns in der Stadt in einer Eisdiele treffen. Eisessen im November? – So ein Spacko!

Bereits eine viertel Stunde vorher war ich in der Eisdiele und schrieb ihm, wo ich sitze. Ich bestellte mir etwas zu Trinken, nahm meinen ebook-Reader zur Hand und vertrieb mir so die Zeit. Ich glaubte nämlich nicht daran, dass er auftauchen würde.

Doch er tauchte auf.

Plötzlich setzte sich jemand an meinem Tisch. Groß. Sehr groß. Schlank, ein wenig schlacksig. Bärtig und tattowiert. Trotzdem sah man ihm an, dass er noch sehr jung war. Und dann diese Augen. BÄM! Funkelnd und blaue. Man könnte sich darin verlieren.
All dieses ließ mich auch schon wieder stutzen. Was will so ein schöner, junger Mann von so einer alten Eule wie mir? Wette mit den Kumpels verlor’n? Veraschen wir die Fette?
Ich ging direkt in Abwehrhaltung.
Das Date verlief schleppend. Ein wenig BlaBla, nichts Besonderes. Immerhin erfuhr ich jetzt, dass er nur wenige Minuten zu Fuß von mir entfernt wohnte. Auch seinen Namen verriet er mir endlich. Toller Name. Trotzdem, war das Captain irgendwie schon angewöhnt. Tja, nun.
Das Angebot, dass er mich nach Hause fährt, verneinte ich dankend mit der Ausrede noch etwa sin der Stadt erledigen zu müssen. So verabschiedeten wir uns und ich bekam einen Kuss auf die Wange. Mein Gott, roch er gut! So ging jeder seinen Weg. Eine große Skepsis blieb.

Wollte ich ihn wiedersehen? – Nein!
Wollte er mich wiedersehen? – Ja!

Er schrieb mir. Immer und immer wieder. Mal mehr und mal weniger. Und immer wieder lud er mich ein. Ich sagte ab, erfand Ausreden. Selbst, als ich ihm schrieb, dass ich mich in jemand anderen verliebt hatte (was nicht gelogen war – eine uninteressante kurze sache) schrieb er mir. Schickte mir Memes, lustige Katzen- und Tierbilder. Und ja, Dinge aus seinem Leben. ARGH! Wie kann ein Mensch nur so penetrant nerven? So ein Kind! Was will er? Manchmal regte er mich wirklich auf.
Trotzdem blockte ich ihn nicht. Warum? Keine Ahnung!

In der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember hatte ich einen seltsamen Traum.
Ich saß lesend auf so einer Festzeltgarnitur im Biergarten, trank Zitronenlimo und aß Lakritz aus einer Dose. Es war Sommer. Die Plätze um mich herum waren alle frei, aber er setzte sich genau mir gegenüber auf die Bank und stibitzte sich, ganz provokant, Lakritz aus meiner Dose. Arsch!
Mittlerweile erinnere mich nicht mehr genau an den Traum. Jedoch weiß ich noch was für ein seltsames Gefühl er hinterließ.

Vielleicht ist der Captain ja doch ganz nett?

Der Stil meiner Nachrichten änderten sich etwas. Sie waren freundlicher und auch ich teilte nun mit ihm mehr. Ließ ihn gewissermaßen auch an meinem Leben teilhaben. Sogar die Einladung für einen DVD-Abend im Januar nahm ich an.

Silvester verbrachte der mit Freunden. Nur wenige Minuten nach Mitternacht ging mein Handy. Der Captain. Er wollte seinem „Lieblingshexchen“ ein frohes neues Jahr wünschen. Irgendwie süß. Sogar sehr süß. Aber Silverster bin ich eh immer etwas emotionaler.

Noch immer blieb eine gewisse Skepsis…

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